Online-Rollenspiel

World of Warcraft: Update fürs Abo-Modell – Patch 8.0 bringt DirectX 12

Das Online-Rollenspiel World of Warcraft hat Neuerungen für das Abo-Modell erhalten. Dazu bringt der neue Patch 8.0 eine Unterstützung für DirectX 12.

World of Warcraft: Battle for Azeroth

© Blizzard

World of Warcraft: Battle for Azeroth erscheint Mitte August. Vor dem Release bringt Blizzard einige Änderungen für das Abo-Modell und das Online-Rollenspiel selbst.

Das Online-Rollenspiel World of Warcraft (WoW) ist seit fast 14 Jahren auf dem Markt. Laut Statista könnten noch rund 5 Millionen Spieler monatlich Geld an den Entwickler Blizzard bezahlen, um sich in der altehrwürdigen Spielwelt namens Azeroth auszutoben. Vor rund acht Jahren kam das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) auf den vorläufigen Rekord von 12 Millionen zahlenden Nutzern, mitverantwortlich für die lange Lebensdauer sind regelmäßige Erweiterungen mit neuen Inhalten für WoW und eine vorbildliche Produktpflege.

Interessierte Spieler mussten sich bislang das Hauptspiel zu WoW und bei Bedarf die Erweiterungen kaufen, um Zugang zu Azeroth zu erhalten. Dies galt zusätzlich zu den Abo-Gebühren von 11,99 bis 12,99 Euro (je nach zeitlicher Bindung). Für den Schnelleinstieg hat Blizzard lange Zeit sogenannte Battle Chests  angeboten – reduzierte Pakete mit allem Nötigen für den Spielstart. Nun hat Blizzard bekannt gegeben, von Spielern nur noch Abo-Gebühren zu verlangen und auf die Battle Chests zu verzichten. Die Nutzung und der Download von WoW mitsamt allen bisherigen (!) Inhalten sind ab sofort ohne Zusatzkosten neben dem Abo möglich.

Blizzard möchte wohl die Spielerzahlen vor dem Release der nächsten Erweiterung „Battle for Azeroth“ (14. August) noch einmal pushen, auch wenn eine Begründung in der Mitteilung zum WoW-Update fehlt. Das Update am Bezahlmodell hilft vor allem dabei, den zur Verfügung stehenden Online-Content für die Spieler auf den gleichen Stand zu bringen. Bisher erschienen mit „The Burning Crusade“ (2007), „Wrath of the Lich King“ (2008), Cataclysm (2010), „Mists of Pandaria“ (2012), „Warlords of Draenor“ (2014) und „Legion“ (2016) schon sechs Erweiterungen, die jetzt im Abo inklusive sind. Für Battle of Azeroth wird Blizzard Spieler jedoch wieder zur Kasse bitten.

WoW beherrscht nun DirectX 12

Fast parallel zu dieser Bekanntgabe hat Blizzard u.a. den Code von World of Warcraft mit Patch 8.0 auf den aktuellen Stand gebracht. Aktuelle Grafikkarten auf modernen Windows-10-Systemen können DirectX 12 nutzen und ihre Leistung damit effizienter einsetzen – zumindest in der Theorie.

Ärger bereitet jedoch zum einen die Tatsache, dass die WoW-Systemanforderungen mit Patch 8.0 steigen. Als Voraussetzung gilt unabhängig von DirectX 12 zudem ein 64-Bit-Windows ab Version 7 mit Service Pack 1. Allerdings ist WoW in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten mit jedem Update etwas leistungshungriger geworden, Cataclysm brachte zuletzt übrigens eine Unterstützung für DirectX 11.

Zum anderen beschweren sich Spieler über Leistungseinbußen, auch mit aktuellen Systemen. Das könnte daran liegen, dass WoW seit dem DirectX-12-Update keinen echten Vollbild-, sondern nur noch einen rahmenlosen Fenstermodus ähnlich Spielen aus dem Microsoft Store anbietet. Das kann je nach System und Konfiguration für Performance-Einbrüche sorgen. Wie flächendeckend das zutrifft und ob Blizzard etwas dagegen unternehmen kann und wird, bleibt abzuwarten.

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