WLAN-Hotspot im Stadion

Telekom will Internetzugang in Fußballstadien vereinfachen

Die BayArena in Leverkusen ist auf dem Weg, das IT-technisch fortschrittlichste Stadion in Deutschland zu werden. Die Telekom stattet das Stadion mit etlichen WLAN-Hotspots aus. Mediales Kundenerlebnis steht dabei im Vordergrund. Auch eine Kooperation mit dem FC Bayern München ist geplant.

© © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com

Die Telekom will Stadien mit WLAN-Hotspots ausstatten

Die Telekom geht eine Kooperation mit Bayer 04 Leverkusen ein. Im Mittelpunkt steht dabei das heimische Stadion. Die BayArena soll durch eine Aufrüstung mit 350 WLAN-Hotspots und etlichen HD-Bildschirmen in verschiedensten Größen zum technologisch fortschrittlichsten Stadion in Deutschland aufsteigen.

Der Besucher soll dadurch Fotos und Videos schneller in sozialen Netzwerken teilen können und den Besuch im Stadion auch auf medialem Wege voll auskosten können. Ein Zusammenbrechen der Netze bei hoher Besucherzahl soll so nicht mehr vorkommen. Natürlich bieten sich dadurch auch neue Möglichkeiten der Werbeeinnahmen für den Verein.

Durch die 350 neuen WLAN-Hotspots sollen bis zu 20.000 Besucher gleichzeitig im Internet surfen, Mailen und Videos teilen können. Der Zugriff zum stadioneigenen WLAN soll zwar kostenlos, jedoch an eine Vereinsapp gekoppelt sein. Somit öffnet sich eine weitere Tür hin zur kundenspezifischen Werbekommunikation. Neben den Sationbesuchern profitieren natürlich auch Kunden und Dienstleister sowie Presse und Medienvertreter von der Aufrüstung.

Laut einem Bericht des Focus steht auch der Umbau der Münchner Allianz-Arena zur Debatte. "Wir sprechen auch mit dem FC Bayern über die Allianz-Arena." So Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden der Telekom Deutschland.

Mehr zum Thema

Fritzbox-Hack

Die Sicherheitslücke rund um den Fritzbox-Hack ist auch in Telekom Speedport Routern und Powerline-Geräten vorhanden.
Rechtliche Hindernisse

Nach einer Umfrage des Netzwerkspezialisten Lancom sind WLAN-Hotspots beliebt. Allerdings bremsen rechtliche Fragen, vor allem Haftungsprobleme, den…
WLAN-Sicherheitslücke

Ein Schweizer Sicherheitsspezialist zeigt, wie er in Sekunden auf WLAN-Router zugreifen kann. Der Grund ist eine Sicherheitslücke in der WPS-Funktion.
WLAN knacken

WLAN-Router von D-Link haben eine Schwachstelle im WPS-Algorithmus. Damit können sich Angreifer leicht in ein fremdes Drahtlosnetzwerk einklinken.
Schwere Sicherheitslücke

Besitzer bestimmter Netgear-Router sollten die Fernwartung deaktivieren. Ein Fehler in einer Schnittstelle erlaubt einen unautorisierten Zugriff via…