Microsoft mahnt zum Umstieg

Windows XP ist das "unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme"

In weniger als einem Jahr endet der Support für Windows XP. Damit Nutzer möglichst schnell umsteigen, teilt Microsoft Erkenntnisse aus dem aktuellen Sicherheitsreport mit: "Windows XP sei das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher."

© Microsoft

Windows XP: 56 Mal unsicher als Windows 8.

Windows XP-Nutzer sollten bald das Betriebssystem wechseln. Spätestens seitdem bekannt ist, dass der Windows XP-Support in rund einem Jahr endet, empfehlen der Hersteller sowie andere Seiten einen Umstieg. Nun setzt Microsoft einen drauf und veröffentlicht Erkenntnisse aus dem aktuellen Security Intelligence Report. Demnach sei Windows XP "das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme", seine Nutzung werde auch immer riskanter.

In einem Feldtest stellte Microsoft fest, dass Windows XP mit Service Pack 3 in Sachen Schädlingsanfälligkeit bis zu 56 Mal stärker gefährdet ist als Windows 8 in der 64-Bit-Version. Die Tendenz sei steigend. Für diese Ergebnisse hat Microsoft angeblich über 600 Millionen Computer weltweit untersucht. Die besagte Tendenz wird sich dabei sicherlich nicht umkehren, denn der Support für Windows XP mit Software-Updates und gestopften Sicherheitslücken wird am 8. April 2014 enden.

Dies hatte Microsoft zuletzt vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Das Timing passt zur aktuellen Situation von Windows 8, das mittlerweile schon seit über einem halben Jahr auf dem Markt ist. Windows 8 verkauft sich zwar gut, doch die Verbreitung lässt für Microsoft derzeit noch zu wünschen übrig. In diversen Analysen und Beobachtungen entwickelte sich der Anteil von Windows 8 auf PCs von Web-Nutzern von rund einem Prozent kurz nach Release bis auf nur rund 3 bis 5 Prozent heute.

Mit Windows 8 wollte Microsoft dem schwächelnden PC-Markt neues Leben einhauchen, sei laut den Marktforschungsunternehmen IDC dabei jedoch gescheitert. Wegen der Kritik hat Microsoft-CFO Klein auch seinen Posten geräumt. Die Nutzer störten sich am Kacheldesign des neuen Microsoft-Betriebssystems, das vorrangig für Touchscreen-Geräte wie etwa Tablets optimiert ist. Dementsprechend ist der Platzhirsch auf Desktop- und Notebook-Rechnern weiterhin Windows 7 - neben Windows XP, das vor allem in Unternehmen weiterhin sein Dasein fristet.

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