Windows 7 legt wieder zu

Windows 8.1 - Marktanteil nimmt erstmals ab

Seit Release von Windows 8.1 im August 2013 verzeichnete Microsoft ein stetes Wachstum. Im Juli 2014 geht dies erstmals zurück, dafür legt Windows 7 zu.

© Microsoft

Windows 8.1 wird unbeliebter, Windows 7 holt dafür auf.

Der Marktanteil von Windows 8.1 nimmt ebenso wie der von Windows 8 ab. Dafür gewinnt Windows 7 in der Gunst der PC-Nutzer. Das bestätigen aktuelle Zahlen der Marktforscher von Net Market Share, die für Windows 8.1 erstmals seit Release im August 2013 einen Rückgang in der Verbreitung sehen. Demnach fiel der Wert von 6,61 auf 6,56 Prozent. Bei Windows 8 geht die Verbreitung von 5,93 auf 5,92 Prozent zurück.

Nach dem Support-Ende von Windows XP fällt der Anteil von XP weiter auf aktuell 24,82 Prozent im Juli. Vor einem Jahr war Windows XP noch bei 31,42 Prozent. Trotz des Rückgangs von fast sieben Prozent ist Windows XP weiterhin das zweite, am weitesten verbreitete Betriebssystem. Der große Gewinner der dadurch frei werdenden Lücke ist überraschenderweise Windows 7. Das Betriebssystem von 2009 kommt auf 51,22 Prozent. Auf fast jedem zweiten PC weltweit läuft somit der Vorgänger von Windows 8.

Lesetipp: PC vs. Tablets

Die aktuelle Entwicklung der Zahlen bei Betriebssystemen sollte Microsoft zu denken geben. Die Nutzer weigern sich offensichtlich weiter, vom klassischen Windows-Look zur Modern UI zu wechseln. Diese ehemals "Metro" genannte, von Kacheln inspirierte Oberfläche ziert Windows seit Version 8. Diese ist für Tablets und Touchscreen-Geräte optimiert. Das Problem dabei: Auf dem Tablet-Markt herrschen Android- und iOS-Geräte vor, Touch-Bildschirme verkaufen und verbreiten sich wohl (noch) nicht wie erhofft.

Mit dem kommenden Windows 9 möchte Microsoft unter anderem das Startmenü wiedereinführen, das viele Nutzer laut diversen Forenbeschwerden seit Windows 8 vermissen. Auch weitere Maßnahmen im Interesse der Desktop-Nutzer sind geplant. Weitere Informationen erhalten Sie in den verlinkten Artikeln. Net Market Share ermittelt seine Daten auf Basis von Webzugriffen auf ein Netzwerk von vielen Zehntausenden von Websites. Durch die hohe Anzahl an Stichproben wird ein möglichst repräsentatives Ergebnis möglich. Die aktuellen Zahlen zur Betriebssystem-Verbreitung finden Sie hier.

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