Download für mehr Sicherheit

Windows 7: Ohne Virenscanner keine aktuellen Updates – jetzt Registry-Fix laden

Windows 7 verweigert den Download von Updates, sollte ein Virenscanner fehlen. Laden Sie hier unseren Registry-Fix, um dies zu reparieren.

© Hersteller / Archiv

Windows 7 ist mittlerweile veraltet - doch viele Nutzer wollen nicht auf die gewohnte Umgebung verzichten. Das kann - wie jetzt - zu Problemen führen.

Microsoft hat im Verlauf der ersten zwei Monate dieses Jahres Windows Updates für die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre veröffentlicht. Während Nutzer von Windows 10 und 8.1 die wichtigen Patches zum Großteil schon erhalten haben, mehren sich Beschwerden, wonach Windows 7 die Downloads nicht anzeigt und die Aktualisierung somit verhindert. Mittlerweile steht der Grund fest: ein fehlender Virenscanner.

Während Windows 10 und Windows 8.1 mit dem Defender über eine – im Sinne von Windows Update - vollwertige Antivirenlösungen verfügen, müssen Nutzer von Windows 7 eine solche manuell installieren. Windows 7 hat zwar auch einen „Defender“, dieser dient jedoch lediglich als Abwehrmaßnahme gegen unerwünschte Werbe- und Spionage-Tools.

Der Virenscanner muss einen bestimmten Registrierungsschlüssel setzen. Dieser weist bei neueren Rechnern (Windows 10 oder 8.1) die Kompatibilität des Systems für die neuen Patches aus, der Windows 7 Defender „vergisst“ diesen Eintrag jedoch. Das führt dazu, dass bei Nutzern, die Windows 7 ohne Virenscanner einsetzen, der Update-Stand von Ende 2017 als der aktuellste angesehen wird, und die neuen Updates nicht mehr angezeigt werden.

Der besagte Registrierungsschlüssel lässt sich – sofern Admin-Rechte vorhanden sind – leicht selbst anlegen. Öffnen Sie den Registrierungseditor mit „Start“, „Ausführen“ und der Eingabe von „regedit“, bestätigen Sie die Eingabe mit „Enter“. Navigieren Sie sich durch folgende Ordner im Editor: „HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersion“. Legen Sie dort einen neuen Schlüssel mit dem Namen „QualityCompat“ an. Darin wiederum erstellen Sie einen „DWORD-Wert (32 Bit)“ mit dem Namen „cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc“ und geben ihm den Wert „0“ (null).

Alternativ laden Sie sich die folgende Zip-Datei herunter, entpacken sie und führen sie aus. Gegebenenfalls müssen Sie eine Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung bestätigen. Nach einer weiteren Bestätigung wird der besagte Registry-Fix automatisch gesetzt. Spätestens nach einem Neustart sollte Windows 7 frische Sicherheitsupdates finden.

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