Updates im Juli

Windows 11: Aktuelle Patches machen neue Probleme

Die Updates für Windows 11 im Juli machen Probleme: Der Patchday brachte Boot-Schleifen, das jüngste optionale Update macht das Startmenü unbrauchbar.

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© shutterstock/Ollyy

In nerviger Tradition machen Windows-Updates einigen Nutzenden die Arbeit schwer: Windows 11 erhielt seit Mitte Juli klassischerweise zwei Patches, wovon der erste ob Sicherheitsupdates als obligatorisch gilt. Nach dem Patchday häuften sich Meldungen über Endlosschleifen beim Bootvorgang. Seit Ende vergangener Woche gibt es ein optionales Update, das unter anderem verschiedene Bugs entfernen sollte. Ein weiteres Problem ist anscheinend dazugekommen und wurde von Microsoft bereits registriert, aber wird erst langsam gelöst.

In den bekannten Problemen zum Patch KB5015882 notiert der Konzern: „Wir haben Berichte erhalten, dass auf einer kleinen Anzahl von Geräten nach Installation des Patches Fehler mit dem Startmenü auftauchen. Bei betroffenen Geräten lässt sich das Startmenü nicht öffnen – weder ein Klick auf den Startbutton noch die Windows-Taste reagieren.“

Microsoft hat anscheinend schon eine Lösung gefunden, die aber noch ausgespielt werden muss. Das geschieht über ein serverseitiges Update (Known-Issue-Rollback), bei dem Nutzende nicht proaktiv eingreifen müssen. Nach und nach wird anstatt des ursprünglichen, fehlerbehafteten Patches die neue Version bezogen. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, Neustarts können die Fehlerreparatur beschleunigen.

In Firmen mit zentral verwalteten Rechner-Updates hilft laut Microsoft die Einrichtung einer bestimmten Gruppenrichtlinie. Diese finden sich unter „Computer Configuration > Administrative Templates > KB5014668 220721_04201 Known Issue Rollback > Windows 11 (original release).“ Haben Sie diese als Admin gefunden, beschreibt Microsoft hier, wie Sie Known-Issue-Rollbacks ausrollen.

Weiteres lesen Sie in unseren Meldungen zu den Patches KB5015882 und KB5015814 sowie zum letztgenannten Artikel unsere Berichterstattung zu ersten Fehlern nach KB5015814.

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