Sicherheitspatches, Bugfixes und mehr

Windows 10 - Updates im Januar 2021: Was ist neu?

Die ersten Windows Updates 2021 sind verfügbar. Wir fassen zusammen, was KB4598242 und KB4598229 an Sicherheitspatches und Bugfixes bringen.

© Microsoft

Wir fassen die Inhalte aktueller Windows-Updates zusammen.

Neuer Monat, neue Windows Updates: Das gilt 2021 natürlich weiterhin. Wir richten unseren Blick vorrangig auf Verbraucherversionen von Windows 10, für das verschiedene Patches bereitstehen. Nutzer erhalten mit installierter Version 20H2, 2004 und 1909 unter anderem wichtige Sicherheitspatches, die über 83 Sicherheitslücken stopfen.

Unter anderem bringt das Windows-Update im Januar einen Sicherheitsfix, der eine Zero-Day-Lücke im Microsoft Defender schließt. Die Sicherheitslücke erlaubte es, schädlichen Code auf bislang ungepatchten Geräten auszuführen. Dafür musste der Defender aktiv sein und Nutzer dazu gebracht werden, manipulierte Dateien zu öffnen.

Weitere sicherheitsrelevante Updates betreffen Intranet-Server auf https-Basis, die mit Proxy-Einstellungen Probleme hatten. Dazu erlaubte die Drucker-Authentifizierung mit dem „Remote Procedure Call“-Dienst (RPC) Angriffe und natürlich gibt es auch den üblichen Schwung für verschiedene weitere Windows-Komponenten und -Dienste. Für Version 1909 listet Microsoft außerdem Sicherheitsupdates für Office.

Mit dem Patchday-Update im Januar 2021 fixt Microsoft unter anderem verschiedene Bugs, die den Windows Storage Service und angeschlossene Geräte und mehr betrafen. Bekannte Probleme umfassen etwa das Managemanet mit System- und Nutzerzertifikaten. Microsoft liefert dafür in den Patch-Notes einen Workaround, der praktisch ein Zurücksetzen auf die vorherige Windows-Version bedeutet. Microsoft gibt an, an einer Lösung zu arbeiten.

Die Updates kommen in der Regel automatisch. Die Versionen 2004 und 20H2 erhalten mit KB4598242 die Build-Nummern 19041.746 beziehungsweise 19042.746. Version 1909 bekommt KB4598229 und damit die Build-Nummer 18363.1316. Unterschiede gibt es beim genannten Office-Patch. Zudem wird in der älteren Version nun auch der Bugfix implementiert, bei dem per „chkdsk /f“-Befehl Schaden am Dateisystem entstehen konnte.

Für die noch älteren Windows-Versionen brauchen Sie entweder eine Enterprise- oder Education-Edition, einen Surface Hub oder müssen als Geschäftskunde im Long-Term Servicing Branch sein. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Administrator. Wie Sie Ihre aktuelle Windows 10 Version herausfinden und ggf. aktualisieren (oder nicht), lesen Sie bei uns.

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