Bugfixes, Flash-Ende und 21H2-Specs

Windows 10: Weitere Updates im Februar – die wesentlichen Änderungen

Nach dem Patchday kommen optionale Updates für Windows 10. Wir fassen das Wichtigste zu KB4601380 (1909), KB4601383 (1809), KB4577586 (19xx) und mehr zusammen.

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Vor gut einer Woche hat Microsoft die obligatorischen Patchday-Updates für die Windows-10-Versionen 20H2, 2004 und 1909/1903 veröffentlicht. Nun kommen optionale Updates, die sich den Versionen 1909 und 1809 annehmen und traditionell nicht sicherheitsrelevant sind, aber Bugfixes und Verbesserungen in den Fokus nehmen. Dazu hat Microsoft ein Update veröffentlicht, das Flash auch auf den Versionen 1909 und 1903 endgültig entfernt. Neben alter Software-Reste blickt Microsoft zudem nach vorne und hat die aktuellen Systemanforderungen für das nächste Windows-Funktionsupdate 21H2 zugänglich gemacht - ohne wesentliche Änderungen. Wir fassen zusammen.

Für die Windows-10-Version 1909 kommt der Patch KB4601380 mit der Build-Nummer 18363.1411. Folgendes wird behoben: Eingaben via IME (Input Method Editor) konnten hängenbleiben oder Schriftarten nicht korrekt angezegit werden. Dazu konnte es Darstellungsprobleme bei Monitoren nach dem Starten bestimmter Spiele geben. Der großen Änderungsliste entnehmen wir an wichtigen Punkten noch Fehlerbehebungen für Hänger bei Systemstart, Windows Hello for Business, Remote Management, Trusted Platform Module und NFS-Freigaben; erhöhten Systemverbrauch beim Defender, Datenverlust bei Microsoft 365 und mehr. Bei bekannten Fehler gibt es gegenüber dem Patchday Februar keine Änderungen.

Windows 10 1809 bekommt den Patch KB4601383 mit der Build-Nummer 17763.1790. Anders als beim vorher genannten Patch scheint es nicht nötig gewesen zu sein, Darstellungsprobleme nach Spielstarts zu beheben. Die weitere Liste entspricht in großen Teilen dem Update für die etwas aktuellere Windows-10-Fassung. Individuell für den 1809-Patch konnte sich die Benutzerkontensteuerung bei Spracherkennungsanwendungen unerwartet melden – das wird natürlich behoben.

Obendrauf kommt der Windows-Patch KB4577586 für die Windows-10-Version 1909 und entfernt letzte Überreste von Adobe Flash, das seit dem Jahreswechsel nicht mehr unterstützt wird. Die aktuelleren Windows-Versionen haben den entsprechenden Patch bereits im Oktober des Vorjahres erhalten. Im Hinblick auf Patch KB4601319 für Windows 10 20H2 und 2004 aus der Vorwoche ist noch zu erwähnen, dass Probleme mit Webcams auftauchen können. Microsoft hat das Problem bestätigt und arbeitet an einer Lösung.

Dazu hat Microsoft im Hardware-Kompatibilitätsprogramm die Anforderungen für Windows 10 21H1 veröffentlich, das vermutlich ab April auf Windows-10-Rechner ausgerollt wird. Änderungen zu vorherigen Updates gibt es bezüglich der Hardwarevoraussetzungen nicht. Wer Windows 10 also bereits nutzt, muss sich (zumindest in diesem Jahr) nicht zwingend um Hardware-Upgrades kümmern. Details dazu und die gültigen Angaben auf Basis von Version 1909 sind unter anderem auf Winfuture nachzulesen.

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17.2.2021 von The-Khoa Nguyen

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