KB4077525 und KB4077528

Windows 10: Kumulative Updates für alte Redstone-Versionen veröffentlicht

Windows 10 erhält neue kumulative Updates. Die Patch-Pakete KB4077525 und KB4077528 zielen auf Nutzer von Anniversary- und Creators-Update.

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Microsoft bringt Updates für Nutzer von Windows 10, die noch nicht auf das Fall Creators Update aktualisiert haben.

Wenn Sie Windows 10 bislang nicht auf den Stand des Fall Creators Update aktualisieren konnten, erhalten Sie für Ihr Betriebssystem neue kumulative Updates. Konkret stehen seit dem Wochenende das Patch-Paket KB4077525 für das Anniversary- und KB4077528 für das Creators-Update zur Verfügung. Diese bringen eine Reihe von Verbesserungen und Bugfixes für Microsofts aktuelles Betriebssystem. Wir fassen die wesentlichen Punkte der jüngsten Windows Updates zusammen.

Mit KB4077525 für das Anniversary Update kommen Fehlerbehebungen für beispielsweise Anmeldeprobleme mit Outlook oder mit sogenannten Smart Cards. Dazu kommen u.a. kleine Performance-Patches beispielsweise für Nutzer des NVMe-Protokolls beim Einsatz entsprechender m.2-SSDs. Hier konnte die CPU bei Zugriffen unnötigerweise mehrbelastet werden. Bei Nutzern des „Internet Connection Sharing“-Dienstes (Internetverbindungsfreigabe) sollten bestimmte Fehler nach Neustarts nicht mehr auftauchen. Weitere Details zu KB4077525 für das Anniversary Update erhalten Sie auf den Support-Webseiten von Microsoft.

Der kumulative Patch KB4077528 für das Creators Update von Windows 10 bringt soweit nötig dieselben Verbesserungen und Bugfixes des erstgenannten Pakets mit. Dazu behebt er laut einem der ersten Punkte in Microsofts Liste u.a. Probleme mit dem Internet Explorer. Hier konnte ein Einfrieren des Browsers dafür sorgen, dass das Startmenü nicht mehr reagiert oder Symbole im Systray verschwinden. Auffällige Punkte betreffen zudem den Einsatz von Technologien zur Virtualisierung.

Lesetipp: Windows 10 – Redstone-Updates erzwingen

Microsoft gibt jeweils an, dass es beim Einsatz bestimmter Antivirensoftware zu Problemen bei der Einrichtung der Updates kommen kann. Wer davon betroffen ist, soll bestimmte Registrierungsschlüssel nachtragen, über die Microsoft auf den jeweiligen Infoseiten genauere Details liefert. Wer Windows 10 lieber gleich auf den aktuellen Stand des Fall Creators Update bringen will, kann das Update erzwingen. Laden Sie sich dazu das Media Creation Tool herunter und lassen Sie darüber ein Systemupdate laufen. Sichern Sie vorher Ihre privaten Daten – zumindest jene von der Systempartition.

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