Redstone-Updates

Windows 10 Version 1803: Installation großer Updates läuft bald deutlich schneller

Microsoft hat die Zeit für die Installation von Redstone-Updates für Windows 10 stark gekürzt. Wie, erklären die Redmonder auf ihrem Blog.

News
VG Wort Pixel
Shutterstock Upload
Lesen Sie hier die Windows-Update-Kniffe.
© Rawpixel.com

Mit dem Spring Creators Update (Version 1803), das in wenigen Wochen zum Download bereit steht, können sich Nutzer im Vergleich zu vorher auf eine deutlich beschleunigte Installation freuen. Wie Joseph Conway – Senior Program Manager des Windows Fundamentals Team – sagt, habe sich die durchschnittliche Offline-Zeit während eines Redstone-Updates von durchschnittlich 82 auf gerade einmal 30 Minuten reduziert.

Die durchschnittliche Offline-Zeit bezeichnet die Wartezeit ab einem Neustart für eine Update-Installation bis zur Rückkehr auf den Desktop, auf dem der Nutzer wie gewohnt weiterarbeiten kann. Die 82 Minuten beziehen sich dabei auf Nutzer des Insider-Programms, die ihr Windows vom Anniversary auf das Creators Update aktualisiert haben. Beim Sprung auf das Fall Creators Update von Herbst 2017 lag der Wert schon bei 51 Minuten.

Unter anderem dürften hier erste Änderungen an Windows Update gegriffen haben. Seit 2017 sind Downloads, die über Windows Update auf das System finden, deutlich kleiner und individuell an das System angepasst. Anstatt große Gesamtpakete zu laden, lässt Windows Update nur noch Downloads für einzelne Dateien starten, bei denen wirklich eine Änderung zum vorliegenden Original vorliegt.

Im Zusammenspiel mit der jetzigen Änderung kann Microsoft abermals zulegen. Aktuelle Insider-Builds und somit auch das Spring Creators Update sind in rund einer halben Stunde vollzogen. Das erreicht Microsoft mit einer neuen Aufteilung der Aufgaben, die vor und während eines großen Redstone-Updates durchgeführt werden. War es bislang so, dass Windows bisher nur die Update-Daten geladen hat, bevor die Einrichtung mit einem Neustart begann, folgen bald weitere Schritte, bevor sich das System in die Update-Routine verabschiedet.

Lesetipp: Windows 10 - aktuelle Version

Beispielsweise kann Windows schon vorab Nutzerdaten und Einstellungen sichern und für die neue Version vorbereiten. Das neue Update des Betriebssystems wird ebenso vor dem Neustart schon in ein temporäres Verzeichnis gelegt. Während der Offline-Phase lässt sich so viel Zeit einsparen, die dem Nutzer nicht wirklich zum Arbeiten „fehlt“. Langwierige Schritte, die bislang zeitaufwendig im Windows-Setup liefen, werden schon vorher erledigt und für eine schnelle Migration optimiert.

19.3.2018 von The-Khoa Nguyen

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Das letzte (Pflicht-)Update für Windows 10 in diesem Jahr.

Patchday

Windows 10 Update: Das bringt der Patch KB5008212

Windows 10 erhält zum letzten Patchday 2021 ein neues Update. Der Download für den KB5008212 stopft einige Sicherheitslücken.

Windows Update KB4568831

Microsoft

Windows 10 und 11: Microsoft gibt Tipps für schnellere…

Windows-Updates sollten zeitig eingespielt werden. Das ist nicht immer der Fall. Microsoft gibt nun Tipps, wie Windows 10 und 11 das schneller…

Laptop mit dem Windows 11 Logo auf dem Bildschirm

KB5010415 und KB5010414

Windows 10 und 11: Updates bringen neue Funktionen

Microsoft spendiert seinen Betriebssystemen Windows 10 und Windows 11 neue Funktionen. Die Patches KB5010415 und KB5010414 kommen per optionalem…

Windows Update KB4568831

Optionaler Patch

Windows 10 Update: KB5011831 behebt Abstürze bei Anmeldung

Zum 25. April hat Microsoft mit dem Patch KB5011831 ein neues Windows 10 Update veröffentlicht. Wir fassen zusammen, was der optionale Download…

Mit dem Screenshot-Tool bietet Windows 10 eine komfortable All-in-One-Lösung für Bildschirmfotos.

Seit Februar-Patchday

Windows 10: Probleme mit Screenshot-Tool

Für manche Nutzer kann das Screenshot-Tool von Windows 10 Probleme machen. Der Bug besteht schon seit Februar und wird vermutlich erst Ende Mai…