Netzlaufwerke, iCloud, AMD-GPUs und mehr

Windows 10 Oktober Update: Liste bekannter Probleme erweitert [Update]

Microsoft informiert über bekannte Probleme mit dem Oktober Update für Windows 10. Betroffen sind mittlerweile iCloud, Netzlaufwerke, alte AMD-GPUs und mehr.

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So können Sie Windows 10 in der Version 1803 ab sofort installieren.

Microsoft hat seine Update-Historie für Windows 10 aktualisiert. Bei Version 1809 (Oktober Update 2018) sind zwei neue Punkte aufgetaucht: So können Nutzer von iTunes 7.7.0.27 Update- oder Synchronisierungsprobleme bekommen, wenn Sie auf das Oktober-Update aktualisieren. Dementsprechend verweigert Windows 10 ein Upgrade, sollte eine entsprechende Installation gefunden werden.

Microsoft arbeitet mit Apple zusammen, um eine Lösung zu finden. Dasselbe gilt für ein Problem mit VPN-Software der Firma F5. Nach einem Upgrade auf Windows 10 Version 1809 gebe es Verbindungsabbrüche und gegebenenfalls weitere Netzwerkprobleme. Es bleibt abzuwarten, wann Microsoft entsprechende Patches bereitstellen kann, die eine Aktualisierung auf den jüngsten Stand von Windows 10 ermöglichen.

Originalmeldung vom 16.11.2018:

Microsoft verteilt seit Dienstagabend wieder das Oktober Update (Version 1809) für Windows 10. Das Redstone-Update soll größtenteils von Fehlern bereinigt sein, die zuvor für viel Ärger gesorgt haben. Wie wir aktuell der Update-Historie von Windows 10 entnehmen können, gibt es jedoch neue Probleme, die Microsoft jetzt bekannt sind, aber nicht mehr zum neuen Start-Termin gepatcht werden konnten.

Konkret sollen Windows-10-Nutzer einerseits auf Probleme stoßen, wenn sie Netzlaufwerke auf dem Rechner eingebunden haben. Das könnten beispielsweise Freigaben von einem NAS oder ein anderes geteiltes Laufwerk im Heimnetz sein. Mit Windows 10 Version 1809 sollen eingerichtete Zuordnungen nicht mehr funktionieren. Windows 10 zeigt im Windows Explorer anschließend ein rotes X beim Laufwerksbuchstaben und liefert eine entsprechende Benachrichtigung.

Ein neues Einbinden via „net use“-Befehl soll nicht möglich sein. Laut Microsoft ist es aber möglich, das Netzlaufwerkproblem über Workarounds zu umgehen. Die Redmonder liefern Anleitungen für Skripte, die Sie auf microsoft.com in englischer Sprache finden. 

Probleme mit Sicherheits-Software und alten AMD-Grafikkarten

Andererseits hat Microsoft zusammen mit der Sicherheitsfirma Trend Micro herausgefunden, dass die Tools „OfficeScan“ und „Worry-Free Business Security“ mit dem Oktober-Update nicht kompatibel sind. Rechner, auf denen entsprechende Software gefunden wird, erhalten das Oktober Update nicht.

Lesetipp: Windows 10 Oktober Update - Rollout startet erneut

Als drittes bekanntes Problem mit dem Oktober Update für Windows 10 listet Microsoft Systeme mit älteren AMD-Grafikkarten mit den Chips HD2000 und HD4000. Hier kann es zu Abstürzen in Edge-Tabs kommen. Bei einigen Nutzern könnten beim Aufrufen des Sperrbildschirms auch Performance-Einbußen zu beobachten sein. Der Grund liegt darin, dass AMD die Serien nicht mehr unterstützt und keine aktuellen Treiber mehr herausgibt. Betroffene können wenig tun, außer eine neue Grafikkarte kaufen. Alternativ wäre zu überlegen, ob ein aktueller Prozessor von Intel oder AMD mit integrierter Grafikeinheit nicht ein sinnvolles Upgrade wäre.

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