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Windows 10 November 2019 Update kommt nun automatisch auf PCs mit Stand 1809

Bisher ist das Windows 10 November 1909 Update freiwillig. Seit dem 5. Dezember rollt Microsoft die neue Version über Installationen vom Stand 1809 (Oktober 2018 Updat).

© Tim Kaufmann

Windows 10 bekommt regelmäßig Updates. Nutzer von 1809 bekommen bald das Update 1909 verpasst.

Wer auf dem Oktober-2018-Update von Windows 10 ist, erhielt in Windows Update bislang nur die relevanten Sicherheits-Updates. Eine Aktualisierung auf das Windows 10 November 2019 Update musste separat angestoßen werden. Damit ist seit dem 5. Dezember Schluss, wie Microsoft auf der Status-Seite für die aktuelle Windows-10-Version verrät.

Das November 2019 Update wird seit etwa einem Monat verteilt. Unter den bekannten Problemen gibt es Einträge für inkompatible Antivirensoftware (ältere Fassungen von Avast und AVG), instabiles WLAN, fehlschlagende Bluetooth-Verbindungen und Fehler, wenn Sie das Setup bzw. Update auf Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch durchführen. Vereinzelt können Nutzer natürlich auf weitere Probleme stoßen. Microsoft listet nur solche Fehler, die bereits bekannt sind und an denen gearbeitet wird.

Windows 10: Update ausschalten

Wer seinem System das aktuelle Windows-10-Update noch nicht zutraut, kann direkt in den Update-Einstellungen des PCs (Einstellungen, Windows Update) eine Pause von sieben Tagen einstellen. In den erweiterten Optionen können Sie Updates für 35 weitere Tage aussetzen. Der Trick per vorgetäuschter getakteter Verbindung, um Windows Updates ausschalten zu können, funktioniert ebenso.

Im Vergleich zu den älteren Updates – allem voran das Oktober 2018 Update – sind Änderungen und Neuerungen im aktuellen Fall rar. Es gibt zwar Beschwerden, beispielsweise mit der neuen Suche im Windows Explorer. Wie flächendeckend das ist und wie Microsoft reagiert, bleibt aber noch abzuwarten.

Windows 10 Version 1909: Clean Install oder Update?

Wer eines dieser bekannten oder gerade auftauchenden Probleme beobachtet, könnte mit einer Verzögerung der Updates noch eine „Gnadenfrist“ rausholen. Anstelle eines Updates könnte auch eine saubere Neuinstallation von Windows 10 Probleme minimieren. Dafür nutzen Sie das Media Creation Tool von Microsoft, erstellen einen bootfähigen Datenträger und starten den Rechner damit. Hilfestellung bietet der verlinkte - ältere, aber im Kern immer noch gültige - Ratgeber. So werden keine etwaig inkompatiblen Treiber oder Programme mit umgezogen und das Potenzial für Probleme sinkt.

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