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Windows 10: Neuer Update-Zyklus und verlängerter Windows-7-Support

Microsoft verlängert den Update-Zyklus für Windows 10 Enterprise sowie Education und bietet für Windows 7 verlängerte Sicherheitsupdates - gegen Bezahlung.

© Microsoft

Microsoft verlängert die Update-Zyklen für die Enterprise- und Education-Version von Windows 10. Unternehmen und Bildungseinrichtungen haben ab Version 1809 für die September-Updates 30 Monate Zeit, um es auf den Rechnern einzuspielen. Die März-Updates unterstützt Microsoft auch für die Enterprise- und Education-Ausführungen weiterhin nur 18 Monate. Damit adressiert Microsoft die Kunden, die pro Jahr zwei Updates durchführen wollen. Des Weiteren liefert Microsoft gegen Bezahlung Sicherheitsupdates an treue Windows-7-Nutzer. Dieses Angebot gilt nur für Kunden, die Windows 7 Professional und Windows 7 Enterprise über ein Abo (Volumenlizenz) beziehen.

Das Unternehmen berechnet jeden Windows-7-Rechner einzeln und erhöht pro Jahr den Betrag für Sicherheitsupdates . Wer die Windows-Software-Assurance abgeschlossen hat oder Windows-10-Enterprise-/-Education-Abonnements bezieht, bekommt laut Microsoft Rabatt auf die Windows-7-Sicherheitsupdates. Nähere Infos zu den Preisen geben die Redmonder nicht heraus.

Firmen soll damit nicht das Verweilen bei einem alten Betriebssystem schmackhaft gemacht, sondern der Umstieg auf Windows 10 erleichtert werden. Bis spätestens 14. Januar 2020 sollte Windows 10 auf Betriebsrechnern laufen, da Microsoft den erweiterten (Gratis)-Support von Windows 7 dann einstellen wird. Gegen Bezahlung sollen Rechner Updates noch bis 2023 erhalten.

Lesetipp: Darum lohnt sich das Upgrade auf Windows 10

Ein Umdenken fand auch bei Office 365 ProPlus statt, das zuerst nur noch bis 2020 auf Windows 8.1 und älteren Systemen laufen sollte. Aktuell ist die Installation von Office 365 ProPlus auf Windows 8.1 bis Januar 2023 vorgesehen. Kunden, die für den weiteren Support von Windows 7 bezahlen, können das Office-Paket ebenfalls bis 2023 auf ihren Rechnern installieren. 

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