Ab Mai 2020 Update

Windows 10: „Neue“ CPU-Anforderungen – nahendes Ende für 32-Bit-Version

Microsoft hat die CPU-Anforderungen für Windows 10 geändert – gültig ab dem Mai 2020 Update. Statt Antworten bringt dies Fragen mit sich. Dazu läutet Redmond das Ende für 32-Bit-Systeme ein.

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ARM Prozessoren
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Mit dem Windows 10 Mai 2020 Update liefert Microsoft keine 32-Bit-Version mehr an PC-Hersteller und Software-Entwickler. Diesen Schritt hat das Redmonder Unternehmen in seiner Dokumentation für die Hardware-Mindestanforderungen von Windows 10 verkündet. Dies wird erst einmal dazu führen, dass immer weniger 32-Bit-Systeme auf den Markt kommen (wenn es denn noch welche gibt) bzw. dass entsprechende Geräte immer seltener auftauchen und letztlich verschwinden. Für den Nutzer ist die Änderung aber erst einmal nicht schlimm: Bestehende Installationen werden vorerst weiter mit Updates versorgt und unterstützt.

Ferner ließ sich auf einer weiteren Dokumentation zu den CPU-Anforderungen von Windows 10 beobachten, dass Microsoft die Angaben aktualisiert hat. Dort hat das Unternehmen die neuen „Ryzen 4000“-Chips mit aufgenommen, andere Neuheiten aber offenbar ausgelassen. Ryzen 4000 ergänzt CPUs seit den Serien A-, E-, Ex und Fx-9xxx sowie Athlon 2xx, Opteron und Epyc 7xxx.

Verschiedene Medien fanden heraus, dass der aktuelle Athlon 3000(G) nicht gelistet wird - offensichtlich ein Fehler. Auch Qualcomm-Chips wie Snapdragon 7c und 8c sind nicht dabei, während Snapdragon 850 und 8cx auf der Liste Platz finden. Windows-Systeme mit Snapdragon 7c etwa hat Microsoft selbst Anfang des Jahres noch vorgestellt.

Intels 10. CPU-Generation befindet sich schon ein kleines bisschen länger auf der Liste, zusammen mit Intel Xeon E-22xx, Atom (J4/5xxx und N4/5xxx), Celeron und Pentium. Es ist davon auszugehen, dass Microsoft unvollständige Angaben gemacht hat, da entsprechende Geräte bzw. CPUs mit Windows 10 in der passenden Version (x64 oder ARM) in der Regel problemlos funktionieren.

Lesetipp: Windows 10 - Das bringt der Patchday im Mai

Aufgrund der wachsenden CPU-Vielfalt sollte Microsoft vielleicht allgemeiner vorgehen. In der Tat ist die einzige Anforderung, dass ein Prozessor mit mindestens 1 GHz taktet und kompatibel zu 64-Bit-Befehlen ist. Dazu gilt ein vorgeschriebener Support für die Features PAE, PX, SSE2, CMPXCHG16b, LAHF/SAHF und PrefetchW. Und dies findet sich bei so gut wie allen aktuellen Prozessoren für PC und Notebooks.

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14.5.2020 von The-Khoa Nguyen

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