KB4093120 & KB4093117

Windows 10: Neue Sammel-Updates beheben Probleme in Versionen 1607 und 1703

Die älteren Windows 10 Versionen 1607 und 1703 erhalten mit KB4093120 und KB4093117 neue Sammel-Updates. Wir verraten, was die Downloads bringen.

Windows 10 Update

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Windows 10 bekommt regelmäßig Updates. Eine Woche nach dem Patchday April bekommen alte Windows-10-Versionen neue Sammel-Patches.

Spätentschlossene Nutzer von Windows 10 erhalten neue Updates. Konkret stehen mit KB4093120 und KB4093117 neue Sammel-Patches für zwei ältere Windows-10-Builds an: Der Versionsstand Ihrer Installation bestimmt, welchen Patch Sie erhalten. Nachdem Windows 7, 8.1 und Windows 10 auf dem Versionsstand 1709 bereits vor genau einer Woche mit Updates versorgt wurden, folgen nun die Versionen 1607 und 1703, besser bekannt als Anniversary Update und Creators Update.

Für Nutzer von Windows 10 Version 1607 kommt der Patch KB4093120, der Windows 10 auf den Build-Stand 14393.2214 bringt. In der großen Liste von Verbesserungen und Bugfixes zu KB4093120 finden sich Sicherheits-Updates für Windows Hello und App-Locker. Dazu erhöht Microsoft die minimale Passwortlänge in den Gruppenrichtlinien auf 20 Zeichen. Abstürze mit Hyper-V beim Start virtueller Maschinen sollten Geschichte sein, genau wie Crashs bei Update-Vorgängen virtueller Rechner. Dazu kommen neben weiteren Updates kleine Patches für Outlook und Office. Erinnerung: Der Support für Version 1607 ist ab sofort zu Ende, künftig gibt es seitens Microsoft nur noch die wichtigsten Pakete.

Wer Windows 10 auf dem Stand des Creators Update betreibt, sollte den Patch KB4093117 erhalten. Nach dem Patch sollte Windows 10 als Build 15063.1058 vorliegen. Überprüfen können Sie dies durch die Eingabe von „winver“ ohne Anführungszeichen, nachdem Sie das Startmenü geöffnet haben. Die Liste von Änderungen für die Windows-Version von Frühling 2017 umfasst einige Einträge, die es auch in der vorherigen Liste gibt. Dazu kommen weitere Updates, etwa gegen Abstürze und Anmeldeprobleme in Microsoft Edge oder ein plötzliches Ausfallen der Geräteverschlüsselung, wenn Sie Laufwerke abmelden.

Die Windows Updates erhalten Sie wie gewohnt per Benachrichtigung direkt im System. Sollten sie sich nicht automatisch installieren, rufen Sie die PC-Einstellungen auf. Das machen Sie mit der Tastenkombination [Strg] + [i] oder per Klick auf die Sprechblase unten rechts im Systray-Bereich und einem Klick auf „Alle Einstellungen“. Über den Punkt „Update & Sicherheit“ können Sie das System nach neuen Updates suchen lassen.

Für viel Nutzer sollte vor einer Woche zum Patchday April eigentlich der Startschuss für das nächste große Windows Update Redstone 4 fallen. Aus einem pünktlichen Release des Spring Creators Update wurde jedoch nichts. Ein Fehler hat wohl für eine Verschiebung gesorgt. Angeblich folgt der Download später - sogar unter einem anderen Namen. Aktuell gibt es Gerüchte, wonach Microsoft Redstone 4 als Windows 10 April 2018 Update herausbringen möchte.

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