Neue Gefahr

WhatsApp-Spam mit Porno-Abofalle

Momentan verbreitet sich über WhatsApp eine Spam-Nachricht mit verschlüsseltem erotischen Inhalt. Wer diesen öffnet, landet in einer Abofalle.

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Whatsapp-Spam mit Porno-Abofalle
Whatsapp-Spam mit Porno-Abofalle
© Hersteller/Screenshot Google Play

Sicherheitslücken bei WhatsApp sind Datenschützern schon lange ein Dorn im Auge, Kettenbriefe nerven User, und dass Nachrichten von Dritten mitgelesen werden können, erhitzt die Gemüter. Und jetzt wurde WhatsApp auch noch als potenzieller Spam-Verteiler entdeckt.

Momentan berichten immer mehr User über Nachrichten von unbekannten Absendern. In den Nachrichten wird ein ganz besonderer Fund angepriesen, der so geheim ist, das er nicht offen verlinkt wird, sondern im Profilbild versteckt wird. Wer nun das Profilbild öffnet, wird mit nackter Haut gelockt, ein Erotik-Abo abzuschließen.

WhatsApp-Sicherheit bedenklich

Der wahre Grund, warum der Link nicht offen in der Nachricht dargestellt wird, ist weniger, um ihn geheim zu halten, sondern vielmehr, dass er von den WhatsApp-Filtern nicht entdeckt wird. Um nicht sofort Verdacht bei den Adressaten zu erregen, sind die Links außerdem verkürzt worden. Hierbei wird die echte URL nicht angezeigt, sondern lediglich eine Short-URL.

Dass solche Spam-Nachrichten überhaupt möglich sind, liegt daran, dass WhatsApp keine Freundeslisten nutzt, und somit Nachrichten an jede beliebige Mobilfunknummer geschickt werden können. Für das Ankommen der Nachricht ist lediglich Voraussetzung, dass der Empfänger ebenfalls WhatsApp auf seinem Smartphone installiert hat.

Ratgeber: Schützen Sie sich vor Identitätsdiebstahl

Die Spammer lassen ihre Computer einfach Telefonnummern durchprobieren. Die Nachricht wird dann an jede gefundene Mobilfunknummer automatisch verschickt. WhatsApp prüft bei der Zustellung nicht, ob die Teilnehmer die jeweils andere Nummer in ihren Kontakten gespeichert haben.

Was tun bei WhatsApp-Spam?

24.1.2013 von Ramona Kohlen

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