Variable Refresh Rate

Neuer VESA-Standard bewertet VRR-Performance

Die VESA hat einen neuen Standard zur Zertifizierung von VRR-Displays vorgestellt. Adaptive-Sync und Media-Sync sollen künftig Mindeststandards garantieren.

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Die Logos der beiden VRR-Zertifizierungen Media-Sync und Adaptive-Sync
Media-Sync und Adaptive-Sync sollen künftig vor Fehlkäufen von VRR-Displays schützen.
© VESA

Displays mit variabler Bildwiederholrate (Variabel Refresh Rate = VRR) gewinnen immer mehr Zulauf. Nun hat die Video Electronics Standards Association (VESA) einen neuen Standard für VRR vorgestellt. Dieser besteht aus zwei verschiedenen Zertifizierungen, die Mindestwerte für Gaming- und Mediendisplays garantieren sollen.

Für die Wiedergabe von Medien über alle internationalen Videoübertragungs-Formate ohne Artefakte steht die Media-Sync-Zertifizierung. Media-Sync wird dabei ohne Leistungsbewertung angegeben. Ein Display erfüllt also Media-Sync entweder voll oder gar nicht.

Bei Gaming-Displays kommt die Zertifizierung Adaptive-Sync zum Einsatz. Hier müssen Hürden sowohl bei der Bildwiederholrate als auch bei der Latenz erreicht werden, bevor die Zertifizierung an ein Produkt vergeben wird. Neben dem Logo wird zudem die höchste erreichte Framerate angegeben, die der Monitor oder das Notebook beim Testen mit Hersteller-Einstellungen und nativer Auflösung erreichen konnte. Als Schwellenwerte existieren zum Start Frameraten von 144 Hz, 165 Hz, 240 Hz und 360 Hz.

Eine Übersicht über mit Adaptive-Sync zertifizierte Produkte samt erreichtem Schwellenwert bietet die VESA auf adaptivesync.org an. Aktuell finden sich dort Monitore der Hersteller Dell und LG Electronics.

3.5.2022 von Alana Friedrichs

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