Lebendes DNA Experiment

Van Goghs Ohr von Künstlerin rekonstruiert

Diemut Strebe hat mithilfe von Genmaterial und einem 3D-Bioprinter eine lebende Replik von Vincent van Goghs Ohr gezüchtet. Bis zum 6. Juli ist das Kunstwerk namens Sugababe im Media Museum Karlsruhe zu sehen.

© Vincent van Gogh

Vincent van Goghs Ohr wurde als lebende Kopie von der Künstlerin Diemut Strebe nachgezüchtet. Das wohl berühmteste Ohr der Kunstgeschichte entstand nicht aus Vincent van Goghs eigener DNA, sondern aus dem Genmaterial, das Lieuwe van Gogh, der Ur-Ur-Enkel von Vincents Bruder Theo, zur Verfügung gestellt hat.

Inklusive des Y-Chromosoms, das über die männliche Linie vererbt wird, sind somit 1/16 der DNA identisch. Das Kunstwerk trägt den Namen Sugababe und besteht nicht nur aus einem genetischen Teil, da es sich bei dem lebenden Ohr des einstigen Post-Impressionisten auch um eine Sound-Installation handelt: Dank eines Mikrofonsystems ist das künstliche Ohr dazu in der Lage zu hören.

Jedes Wort, das also in seine Richtung gesprochen wird, wird von einem Computer registriert, der dann aus den Tonsignalen Nervenimpulse in Echtzeit generiert. Das in einer transparenten Box in nährstoffreicher Lösung aufbewahrte Ohr ist noch bis 6. Juli im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe zu sehen.

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