Drohungen und Beleidigungen

Twitter-Nutzer fordern Notfall-Knopf für besseren Schutz

Viele Nutzer des Online-Netzwerkes fordern einen besseren Schutz. Vor allem Drohungen und Beleidigungen sollen dadurch vermieden werden. Die Lösung könnte ein Notfall-Button in Form einer "Melde"-Funktion sein.

© Ben Chams - Fotolia.com

Nutzer wollen sich besser gegen Beleidigungen schützen können.

Die britische Journalistin Caroline Criado-Perez setzte sich erfolgreich für Frauen ein. Sie hatte das Ziel vor Augen, dass Frauen auf britischen Banknoten abgebildet werden. Ab August 2017 wird dies nun der Fall sein. Über ihren Erfolg konnte sie sich jedoch nicht lange freuen. Auf Twitter bekam sie pro Stunde etwa 50 Drohnachrichten und dies 12 Stunden lang. Eine Anzeige bei der Polizei ist erstattet worden.

Auf ihre Kontaktversuche wurde nicht reagiert. Eine weitere Twitter-Nutzerin startete eine Online-Petition. Ihrer Meinung nach gibt es viel zu viele Beleidigungen und Drohungen auf Twitter. Meistens werden diese jedoch einfach ignoriert.

Einige Nutzer fordern deshalb einen Button im Nachrichtenfeld, um Missbrauch und derartiges sofort melden zu können. Gegenüber der BBC erklärt Twitter jedoch, dass es einen solchen Knopf bereits in der Version der iPhone-App gibt. Außerdem können sich angegriffene Nutzer über ein Formular bei ihnen melden. Laut Criado-Perez dauert dies zu lange, um einen Missbrauch zu melden und sei deswegen nicht das richtige Mittel. Im Manchester wurde bereits ein 21-jähriger aufgrund von Beleidigungen festgenommen.

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