Wettbewerbsklage gegen Google

Deutsche Telekom beschwert sich vor EU-Kommission über Suchmaschinenmonopol

Am Montag, den 19. Mai, hat sich die Telekom in die Reihen der Google-Kritiker eingegliedert. Einige Firmen hatten vor der europäischen Kommission Beschwerde gegen Google eingelegt. Die Front von Europa gegen Google wächst. Dem US-Unternehmen wird das Ausnutzen seiner Monopolstellung vorgeworfen.

© Telekom

Die Telekom ist jetzt auch in den Reihen der Google-Kritiker.

Wie der Pressesprecher der Deutschen Telekom am Montag schriftlich mitteilte, hat sich das Unternehmen aktuellen Vorwürfen gegen Google angeschlossen. Der Konzern steht im Verdacht, seine Marktposition zu missbrauchen. Der größte Kritikpunkt ist, dass Google konkurrierende Firmen mit Absicht in den Hintergrund von Suchmaschinenergebnissen rückt.

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Ein schwerer Vorwurf, gegen den die Europäische Union und Google eigentlich schon einen einigenden Kompromiss gefunden hatten. Jedoch mehrt sich die Unzufriedenheit. Die Gegner und Geschädigten von Googles Praktiken bezeichnen den Entwurf als unzureichend. Die Telekom wirft der EU-Kommission sogar vor, den Giganten mit Samthandschuhen anzufassen. Das 2010 gestartete Verfahren gegen den Konzern dürfte somit in eine neue Runde gehen.

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