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Preisverleihung

Sundance Film Festival: Kurzfilm-Awards verliehen

Beim diesjährigen Sundance Film Festival in Utah sind die Jury-Preise für die besten Kurzfilme verliehen worden. Die dreiköpfige Jury zeichnete am Dienstag Abend (Ortszeit) sieben Filme aus.

© Sundance Institute

Fishing Without Nets, Sundance Film Festival, Kurzfilm

Das Kurzfilmprogramm des Festivals besteht in diesem Jahr aus 64 Filmen, die aus 7.675 eingereichten Beiträgen ausgewählt wurden. Trevor Groth, der Programmdirektor des Sundance Film Festivals, sieht die große Zahl der eingereichten Kurzfilme als Beweis für ein wachsendes Interesse an dieser Kunstform. Die Besucher des Festivals seien begeistert von der Qualität der vorgestellten Filme.

Die Jury, bestehend aus Mike Judge, der Beavis and Butt-Head für MTV entwickelt hatte, Kurzfilm-Regisseurin Dee Rees sowie Shane Smith von TIFF Bell Lightbox, kürte ihre Favoriten in sieben Kategorien.

Der Preis für den besten Kurzfilm ging an "FISHING WITHOUT NETS" (Bild oben), einen Film über somalische Piraten - aus Sicht der Piraten erzählt. Die Jury sagte zu ihrer Entscheidung, dass die intime Perspektive des Films dieser Geschichte von globalem Ausmaß ein menschliches Gesicht verleihe.

Als bester fiktionaler Film aus den USA wurde "The Black Balloon" ausgezeichnet. Darin fliegt ein schwarzer Ballon über New York City und beobachtet die Menschen in der Stadt.

In der Kategorie "Internationaler Kurzfilm" gewann "The Return (Kthimi)" aus dem Kosovo. Ein Mann kehrt nach vier Jahren aus einem serbischen Gefängnis zu Frau und Kind zurück. Die lebten jahrelang in dem Glauben, er sei im Krieg gefallen. Die Rückkehr zur Normalität gestaltet sich entsprechend schwierig.

Der Film "The Tsunami and the Cherry Blossom" erhielt den Jury Preis als bester nicht-fiktionaler Film. Er begleitet den Wiederaufbau in den Gebieten Japans, die durch den Tsunami zerstört wurden. Nach der Katastrophe beginnen die Kirschbäume zu blühen.

Als bester animierte Kurzfilm wurde "A Morning Stroll" prämiert. In der britischen Produktion begegnet ein New Yorker auf seinem Morgenspaziergang einem Huhn. Dabei stellt sich die Frage, wer von den Beiden ein echter Großstädter ist.

Eine besondere Auszeichnung der Jury für komödiantische Erzählung erhielt "The Arm". Der junge Chance beginnt darin eine SMS-Beziehung mit Genevieve, die er in einem Joghurt-Laden kennenlernt. Bald muss er jedoch feststellen, dass er tatsächlich nie eine feste Beziehung hatte.

Der britische Film "Robots of Brixton" erhielt eine Auszeichnung für die beste Animationsregie. Der Film erzählt über Roboter, die mit Armut, Arbeitslosigkeit und Desillusionierung zu kämpfen haben.

Alle Preisträger werden auch bei der abschließenden Preisverleihung geehrt, die am 28. Januar ab 19 Uhr (Ortszeit) von Parker Posey präsentiert wird. Die Veranstaltung ist am 29. Januar ab 3 Uhr morgens deutscher Zeit im Live-Stream zu sehen.

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