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Studie

Internet beeinflusst das Fernsehverhalten

Eine Studie im Auftrag von Kabel Deutschland zeigt einen Wandel im Fernsehverhalten durch die Möglichkeit, per Internet Zusatzdienste in Anspruch zu nehmen. Junge Nutzer liegen dabei vorn.

© Kabel Deutschland

Kabel Deutschland und die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten streiten um die Einspeisevergütung: ARD und ZDF weigern sich seit 2013, für die Kabelverteilung ihrer Sender zu zahlen.

Kabel Deutschland wollte es genau wissen. Der Netzbetreiber verbreitet nicht nur TV-Signale, sondern ermöglicht auch den Internetzugang. Er gab beim Marktforschungsinstitut Ipsos eine Studie zum aktuellen TV-Zuschauerverhalten in Auftrag.

Laut den Ergebnissen wollen die TV-Gucker ihr Programm zunehmend mitgestalten. Danach haben sie sich durch das Internet daran gewöhnt, Sendungen und Filme jederzeit ansehen zu können. Das soll jetzt auch über den Fernseher möglich werden. 17 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie bereits vermehrt zeitunabhängiges Fernsehen nutzen. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es mit 33 Prozent fast doppelt so viele. Darüber hinaus wünschen sich 37 Prozent der jungen Leute in Zukunft ein noch größeres Angebot an Fernsehinhalten zur individuellen Wunschzeit.

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Einen rasanten Nutzerzuwachs können Smartphones beim Abruf von Online-Diensten verzeichnen. 47 Prozent der Befragten nutzen ihr Mobilgerät hierfür. Während es bei den über 50-Jährigen Internetnutzern lediglich 30 Prozent sind, liegt der Anteil bei den 16- bis 29-Jährigen mit 71 Prozent mehr als doppelt so hoch. Gerade junge Online-Nutzer interessierten sich dabei besonders für zeitversetztes Fernsehen.

Unterdessen rufen erst 14 Prozent der Befragten Online-Dienste über Tablets ab. Auch in diesem Fall wird die unterschiedliche Nutzung in Abhängigkeit vom Alter deutlich: Während nur acht Prozent der 50- bis 70-Jährigen Internetnutzer Tablets verwenden, liegt hierbei der Anteil der 16- bis 49-Jährigen mit 17 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Neben dem Trend zum zeitversetzten Fernsehen setze sich aber auch immer stärker die parallele Nutzung von Fernsehen und Internet via Smartphones und Tablets durch.

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