Steve Jobs Filmbiografie

Filmkritik zu jOBS mit Ashton Kutcher als Steve Jobs

Ein Biopic zeichnet den Weg Steve Jobs' vom Studenten zum charismatischen Apple-Chef nach. Der Film mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle erscheint am 27. März auf Blu-ray und DVD.

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"jOBS" Blu-ray
© TMG. All rights reserved. Originaltitel: "jOBS", USA 2013.

Ausstattung und Technik

Blu-ray Disc

DVD

Wer war Steve Jobs? Wie wurde Apple gegründet? Welche Personen waren maßgeblich an Erfindungen wie dem Apple Macintosh beteiligt? Anhand ausgewählter Stationen im Leben des ehemaligen Apple-Chefs Steve Jobs versucht das nun auf DVD und Blu-ray erscheinende Biopic "jOBS" Antworten zu liefern.

Und tatsächlich sind die wichtigsten Wendepunkte vorhanden: Wir erleben Jobs als ziellosen Studenten, sehen die Gründerzeit mit Steve Wozniak in der elterlichen Garage und wohnen dem Machtkampf an der Spitze der Firma bei. Dabei erahnen wir, dass Jobs durchaus ein schwieriger Charakter war und nicht nur das Technik-Genie und der Medienliebling, den viele zuletzt in ihm sahen.

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Insofern ist zumindest die Annäherung an diese für mehrere Branchen so entscheidende Figur gelungen. Doch die szenische Erzählweise des Biographiefilms lässt Details offen und zeichnet die turbulente Unternehmensgeschichte um den charismatischen CEO eher als Skizze, denn als umfassendes Gesamtporträt.

Ashton Kutcher ist Steve Jobs

Die Ankündigung, dass Ashton Kutcher Steve Jobs spielen sollte, sorgte nicht nur bei Filmkennern für reichlich Verwunderung. Schließlich war Kutcher bis dato vor allem durch komödiantische Rollen wie die des tumben Michael Kelso in "Die wilden Siebziger!" bekannt. Doch die Besetzung ist ganz klar das Ass im Ärmel von Regisseur Joshua Michael Stern ("Swing Vote - Die beste Wahl"). Sein unterschätzter Hauptdarsteller sieht Jobs nicht nur verblüffend ähnlich - was sich noch Masken- und Kostümbildnern zuschreiben ließe - er hat sich auch Mimik und Gesten des Apple-Gründers bis ins Detail abgeschaut und ahmt ihn nahezu perfekt nach.

Diese Stärke scheint Stern nur allzu bewusst, weshalb er seinen Film mit einer sehr glaubwürdigen Nachgestaltung des inzwischen legendären Apple-Events 2001 eröffnet, auf dem Jobs den MP3-Player iPod erstmals vorstellt. Solche Szenen sind kraftvoll und wecken Begeisterung für die Hauptfigur.

Dokudrama ohne Doku

Überhaupt ist der Film am stärksten, wenn er den wahren Begebenheiten treu bleibt. Da, wo Dichtung und Deutung beginnen, fehlt es dem Drehbuch an geschliffenen Dialogen und der Inszenierung an Verve. Passend zum geradlinigen Design der Apple-Produkte überwiegt das sachlich Nüchterne. Dramatik und Spannung bleiben selten. So wirkt der Film teils wie ein Dokudrama, bei dem die Dokumentationsbestandteile und Interviewausschnitte schlicht vergessen wurden. Ein Wechsel zu Erläuterungen von Zeitzeugen und Experten hätte den gewählten Momentaufnahmen mehr Aussagekraft verliehen und wichtige Leerstellen füllen können.

Wer sich lediglich für die Apple-Gründungsgeschichte und die Person Steve Jobs interessiert, kann mit der kurzweiligen Szenenabfolge von "jOBS" einen guten Grundstein legen. Wer jedoch einen wortgewaltigen Oscar-Kandidaten a la "The Social Network" erwartet, dürfte ebenso enttäuscht werden wie die Zuschauer, die den Mythos Steve Jobs umfassend entzaubert wissen wollen.

Allen anderen bietet "jOBS" interessante Informationen in kurzweiligen 128 Minuten.

Fazit und Gewinnspiel

Interessante Momentaufnahmen aus dem Leben von Steve Jobs, die auf weitere Beschäftigung mit der Firmengeschichte neugierig machen.

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JOBS - Offizieller Trailer (2014) Steve Jobs

Quelle: KinoStarDE
2:20 min
Kutcher und Gad als Jobs und Wozniak
Steve Jobs (Ashton Kutcher) und Steve Wozniak (Josh Gad)
© TMG. All rights reserved. Originaltitel: "jOBS", USA 2013.
"Die Erfolgsstory von Steve Jobs" als Biopic auf Blu-ray
© TMG. All rights reserved. Originaltitel: "jOBS", USA 2013.

24.3.2014 von Steve Buchta

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