Project Spartan

Windows 10 Leak zeigt Nachfolger des Internet Explorers

Ein Leak des Builds 10009 von Windows 10 zeigt Project Spartan: die Internet Explorer Alternative, die langfristig den Microsoft-Browser ersetzen könnte.

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Project Spartan Leak
Die Einstellungen: Das Project Spartan für Windows 10 zeigt sich auf neuen Screenshots.
© ithome.com

Ein neuer Leak zu Windows 10 zeigt Project Spartan. Die chinesische Website IT-Home will in Besitz des noch nicht veröffentlichten Builds 10009 gekommen sein und zeigt Screenshots der Internet-Explorer-Alternative, die auf lange Sicht den Microsoft-Browser ersetzen könnte. Auf den Bildern sehen wir verschiedene Menüs des neuen Browsers, unter anderem die Einstellungen, die Lesezeichen, die Suche, die Leseliste und mehr. Der Browser läuft dabei als App, nicht als Desktop-Programm.

Wie bereits vorherige Berichte ahnen ließen, möchte Microsoft den Browser schlanker gestalten. Davon können wir uns auf den neuen Screenshots zu Windows 10 überzeugen. Das Design passt zum Namen des Browsers und vermittelt eine frische Optik. Im Einstellungsmenü können wir einzelne Optionen sehen, ein Blick auf erweiterte Einstellungsmöglichkeiten bleibt uns verwehrt. Schauen Sie für alle Screenshots zum Spartan-Leak einfach auf die chinesische Website ithome.com.

Lesetipp: Spartan - Microsoft-Konkurrenz für Internet Explorer

Erste Gerüchte zu Spartan kamen Ende 2014 auf. Verantwortlich zeichnete eine Quelle der Microsoft-Expertin Mary Jo Foley. Die Arbeiten an Spartan dauern laut der Quelle bereits seit September an. Spartan komme mit einer Integration der Windows-10-Sprachsteuerung Cortana, die den Nutzer per Sprachbefehlen im Internet navigieren und Favoriten verwalten lässt. Der Browser komme für Desktops, mobile Geräte und die Xbox One. Der Internet Explorer soll vorerst nicht weichen, um die Abwärtskompatibilität zu älteren Websites sicherzustellen.

Spartan könne zudem verschiedene Browser, die auf dem jeweiligen System installiert sind, per Knopfdruck in einzelnen Fenstern öffnen. So ließe sich eine Website in mehreren Fenstern gleichzeitig betrachten - die Fenster würden dann jeweils mit Instanzen beispielsweise von Firefox, Chrome, Opera, Internet Explorer oder Safari gefüllt. Das wäre interessant und komfortabel für Web-Entwickler, die bei verschiedenen Browsern häufig auf Inkompatibilitäten oder auf verschiedene Darstellungsprobleme stoßen.

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9.2.2015 von The-Khoa Nguyen

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