Skype führt zu Malware

Werbe-Einblendungen im Microsoft-Messenger verbreiten Trojaner

Der Microsoft-Messenger Skype wird derzeit von Werbe-Anzeigen heimgesucht, die Malware verteilen. Einige der Werbeeinblendungen leiten den User zu Websites, die unbemerkt Dateien mit Schadprogrammen einschleusen.

© Microsoft

Werbung verbreitet Trojaner: Microsoft hat in Skype derzeit ein Sicherheitsproblem.

Microsofts Messenger-Dienst Skype hatte in diesem Jahr einen schlechten Start. Bereits im Januar gab es Probleme mit gehackten Skype-Kanälen auf Facebook und Twitter. Jetzt gibt es Warnungen vor schädlicher Werbung im Windows-Client der kostenfreien Skype-Version. Diese häufen sich seit dem Wochenende. Manche der Werbe-Popups führen beim Anklicken auf die Seite einer niederländischen Domain, die im Hintergrund und vom Benutzer unbemerkt Malware auf dem Rechner installiert.

Diese sogenannten Drive-by-Downloads tarnen sich, indem die aufgerufene Website mit dem Hinweis "500 Internal Server Error" Inaktivität vortäuscht. Somit kann der Nutzer nur schwer erkennen, was gerade auf seinem Rechner geschieht. Es ist noch nicht bekannt, ob Virenscanner die Dateien finden können, die über diesen Mechanismus eingeschleust werden.

Das Problem wird bereits im offiziellen Skype-Forum diskutiert. Dort sind viele Nutzer-Klagen nachzulesen. Grundsätzlich wird vorgeschlagen, dass Werbe-Einblendungen nur reine Bilddateien sein sollten. Das Skype-Team versichert, dass man daran arbeite, die Probleme so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen. Bis dahin gibt es nur die Empfehlung, keine Werbe-Popups in Skype (Download) anzuklicken.

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