Gesetz vor Abschluss

Bundestag schafft Routerzwang ab

Kein Routerzwang mehr in Deutschland: Der Bundestag hat einen Regierungsentwurf gegen die verpflichtende Nutzung von Provider-Routern beschlossen.

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Der Routerzwang wird demnächst abgeschafft.

Der bisher vorherrschende Routerzwang in deutschen Heimnetzwerken steht vor dem Ende. Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstagabend einen Regierungsentwurf einstimmig beschlossen, der die Abschaffung der verpflichtenden Hardware vorsieht.

Laut dem Gesetz dürfen Provider ihre Kunden nicht mehr dazu zwingen, eine vom Unternehmen festgelegte Hardware zur Nutzung des Anschluss zu verwenden. Die nun als "Netzabschlusspunkt" definierte Anschlussdose angeschlossenen Endgeräte sind somit nicht mehr an den Willen des Providers gebunden. Kunden können künftig die Zugangsdaten einfordern, um ihre eigene Hardware anzuschließen.

Sprecher der CDU/CSU sind der Meinung, dass das neue Gesetz ein erweitertes Angebot an Routern und weiterer Hardware zur Internetnutzung nach sich ziehen wird. Dies hätte auch zur Folge, dass die "Gefahr flächendeckender Sicherheitslücken" eingedämmt wird und somit den Verbraucher- und Datenschutz erhöht.

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