Einsteiger-Grafikkarten

Radeon RX 470 und RX 460: Release-Termine und erste Bilder im Netz

Im Netz kursieren Neuigkeiten zu den Einsteiger-Grafikkarten Radeon RX 470 und RX 460 von AMD. Es gibt angebliche Release-Termine und Bilder.

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Sapphire Radeon RX 470 Nitro
Zeigt das Bild eine Sapphire Radeon RX 470 Nitro – eine übertaktete Version der Einsteiger-Grafikkarte von AMD?
© videocardz.com

Das Release-Date der AMD Radeon RX 470 soll am 4. August und das der RX 460 schon am 28. Juli sein. Die neuen AMD-Grafikkarten für Einsteiger könnten also schon ab Donnerstag verfügbar oder zumindest bestellbar sein. Das verrät ein Leak im taiwanesischen Technikforum chiphell.com, auf den wiederum die Website videocardz.com aufmerksam wurde. Als Quelle tritt ein Insider auf, der auf einem Meeting von Herstellern für die entsprechenden Custom-Designs der Einsteiger-Grafikkarten anwesend gewesen sein soll.

Der Insider veröffentlichte Folien der Firma Dataland, diesen Namen verwendet das Unternehmen TUL Corporation in Asien. In Deutschland stecken dahinter die Hersteller Club3D, Powercolor und VTX3D. Den Folien nach zu urteilen, kommen zu jeder Karte jeweils drei Modelle. Diese können sich beim Takt oder bei der Speicherbestückung unterscheiden. Die Referenzkarten von AMD sollen aber jeweils 2 GB VRAM bieten. Preislich sollen die Grafikkarten bei unter 200 US-Dollar liegen.

Für die Radeon RX 470 (das Referenzdesign von AMD) nennt videocardz.com eine Preisempfehlung von 179 US-Dollar. Dazu gibt es viele Fotos, die Custom-Designs der Firma Sapphire zeigen. Wir sehen beispielsweise ein geschlossenes Kühlergehäuse mit Radiallüfter, das dem Design der Referenzkarte entspricht. Dazu gibt es aber auch ein Design mit einem Doppelgespann aus Axiallüftern. Es wird gemutmaßt, dass es sich um eine übertaktete Version handelt, die besserer Kühlung bedarf. Eine Preisempfehlung gibt es seitens der Quelle jedoch nicht.

Mitte Juni stellte AMD seine neuen Grafikchips Radeon RX 470 und RX 460 vor. Sie sollen das Portfolio neben der RX 480 nach unten ergänzen. AMD hat Budget- und „E-Sports“-Rechner im Blick, die für anspruchslosere Spiele-Titel wie etwa League of Legends keine Grafikkarte für rund 300 Euro brauchen. Ebenso lohnt sich ein Blick für PC-Käufer, die nicht die beste Leistung brauchen, dafür aber aktuelle Schnittstellen wie etwa HDMI 2 oder Technologien wie DirectX 12 nutzen möchten.

26.7.2016 von The-Khoa Nguyen

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