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Profi-Fotografen sehen Zukunftsaussichten positiv

Ein gemischtes, wenn auch überwiegend positives Bild der beruflichen Situation von Profi-Fotografen sieht der Photoindustrieverband.

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Profi-Fotograf / PIV
Profi-Fotograf / PIV
© PIV

Profi-Fotografen lassen sich durch Preisdruck, höhere Anforderungen an das Dienstleistungsangebot der Profi-Fotografen, Investitionsbedarf durch den technischen Fortschritt und mögliche Finanzierungsprobleme in ihrem Job nicht abschrecken. Das meldet der deutsche Photoindustrie-Verband (PIV) als Bilanz des Jahres 2012. Die Profis sehen für sich trotz knapper Budgets der Auftraggeber prinzipiell eine positive berufliche Zukunft und investieren laufend in neues Equipment.

PIV-Vorsitzender Christoph Thomas sieht dies im Zusammenhang mit der sich wandelnden Rolle der Profis. Die Videofunktion in Spiegelreflexkameras eröffnet neue Arbeitsbereiche und Einnahmequellen. Das gilt auch für die vielfältigen Möglichkeiten der Bildausgabe auf allen nur denkbaren Medien, vom Fotobuch bis zu XXL-Formaten. Profi-Fotografen arbeiten heute "crossmedial". Um richtige zukunftsweisende Investition zu treffen, braucht der Fotograf allerdings das nötige Knowhow.

Die geschäftliche Situation der Profi-Fotografen wird von unterschiedlichen Faktoren und Einflüssen bestimmt. Laut einer aktuellen Studie von ProfiFoto, auf die sich Thomes bezieht, nennen professionelle Fotografen den Preisdruck mit fast 50 Prozent als die größte Belastung in ihrem Beruf.

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Die rasante Entwicklung von Technologien und Produkten zwingt die Profis in immer kürzeren Abständen, ihre Ausrüstung zu erneuern oder zu ergänzen. Das geben 42 Prozent der an der Studie Beteiligten an.

Erweitere Anforderungen

Erhöhten Druck, so die Studie, empfinden 38 Prozent der befragten Profi-Fotografen auch durch die höheren Anforderungen an Art beziehungsweise Umfang ihres Dienstleistungsangebots, etwa durch den vielfache Wunsch der Auftraggeber, zusätzlich zu den Fotos auch kurze Video-Clips zu bekommen.

Auftragsrückgang und die Veränderung der Kundenstruktur spielen nur für 24 beziehungsweise 23 Prozent der Profi-Fotografen eine wichtige Rolle. 46 Prozent empfinden ihre geschäftliche Situation als positiv oder sehr positiv, weitere 41 Prozent als neutral. Nur 13 Prozent sehen sie als negativ. Insgesamt blicken 52 Prozent der Fotografen positiv in die Zukunft, 36 Prozent sehen die Entwicklung neutral und nur 13 Prozent erwarten eine negative Entwicklung.

Erst letzte Woche berichtete der PIV über einen Trend zu höherwertigen Kameras.

30.11.2012 von Horst Gottfried

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