Preissteigerung

Prime Now: Amazon erhöht Gebühren für Schnelllieferdienst

Der Lieferdienst Prime Now von Amazon wird teurer. Versandkostenfreie Bestellungen sind dazu nur noch ab einem deutlich höheren Mindestbestellwert möglich.

Finger auf Einkaufswagen

© Gajus - Fotolia.com

Der Lieferdienst Prime Now steht seit Mai in München und großen Teilen Berlins zu Verfügung. Er verspricht Amazon Prime Kunden eine Lieferung innerhalb von zwei Stunden. Dafür fielen bis vor kurzem keine Gebühren an, sofern ein Mindestbestellwert von 20 Euro erreicht wurde.

Nun jedoch dreht Amazon an der Preisschraube. Will der Kunde Produkte ohne Versandkosten über Prime Now beziehen, ist ab sofort ein Mindestbestellwert von 40 Euro Voraussetzung. Damit erhöht sich der Bestellwert für kostenfreien Versand um das Doppelte. Wird ein Einkauf unter dem Wert in Auftrag gegeben, fallen pauschal Versandkosten in Höhe von 3,99 Euro an. Der Mindestbestellwert, um eine generelle Prime-Now-Bestellung möglich zu machen, liegt nun bei 15 Euro.

Auch Lieferungen binnen einer Stunde werden teurer   

Wer es noch eiliger hat und seine Ware binnen einer Stunde in Händen halten möchte, muss ab jetzt noch tiefer in die Tasche greifen. Denn die Versandkosten betragen hier nun 7,99 Euro. Vorher mussten die Kunden noch 6,99 Euro pro Bestellung zahlen. Amazone Prime Now ist generell nur für Kunden mit Prime-Konto verfügbar. 

Wer noch kein Mitglied ist kann Amazon Prime 30 Tage kostenlos testen. Die Lieferungen erfolgen von 8 bis 24 Uhr und sind nur in ausgewählten Postleizahl-Bereichen verfügbar.

Mehr zum Thema

Mann Rakete Aktie steigt Bitcoin Kryptowährung IOTA XLM Fotolia 135160915
Stripe

Der Online-Bezahldienst Stripe gibt eine mögliche Integration von XLM (Stellar Lumen) bekannt und gibt Bitcoin den Laufpass. Der Kurs wächst um 20…
Kryptowährungen
Kryptowährung leidet

Der Krypto Fond Multicoin Capital liefert eine IOTA-Analyse mit viel Kritik. Darauf reagiert IOTA-CEO Sonstebo mit gepfefferten Tweets. Das drückt auf…
Fotolia 187255140 Bitcoin Kurs sinkt
Scam-Verdacht

Die SEC wittert hinter dem ICO der AriseBank einen Millionen-Scam und Facebook verbietet Kryptowährungs-Werbung. Das wirkt sich auf den Bitcoin-Kurs…
Bitcoin
Kryptowährung

Der Bitcoin-Kurs fällt weiter. Nutzer verkaufen aus Sorge über missverstandene Meldungen aus Indien. Dazu gibt es international Besteuerungsprobleme.
Bitcoin Glücksspiel Roulette Fotolia 183112623
Kryptowährung im Konjunkturtief

Der Bitcoin-Kurs fällt weiter, aber nicht alleine. Auch an der klassischen Börse sieht es schlecht aus. Dazu gibt es Neues zu Verboten aus China und…