Phishing-E-Mail zu "ChipTAN"

Spam-Mails: Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Postbank-Mails

Aktuell kursieren gefälschte Postbank-E-Mails, vor denen die Verbraucherzentrale warnt. So erkennen Kunden eine Phishing-Mail und schützen sich.

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© Joe Prachatree / shutterstock.com

Die Verbraucherzentrale macht auf Phishing-Mails aufmerksam. Vermeintlicher Absender der gefälschten E-Mail ist die Postbank. In Wahrheit versteckt sich in der E-Mail ein bösartiger Link. Mit diesem wollen Cyberkriminelle an die Bankdaten und Passwörter des Adressierten gelangen. 

Vorsicht ist für alle Postbank-Kunden geboten, die von ihrer Bank eine angebliche E-Mail mit dem Betreff "Wichtige Nachricht: ChipTAN" erhalten haben. Die Verfasser fordern in der Mail auf, den "ChipTAN-Service" zu aktivieren, da andernfalls der "Dienst" aussetzt. Unter dem Absatz steht "Einloggen" und lädt den E-Mail-Empfänger ein, zu klicken. Darauf macht die Verbraucherzentrale​ auf ihrer Webseite aufmerksam. 

Doch statt zur richtigen Postbank-Startseite, leitet die E-Mail auf ein gefälschtes Login weiter. Wer dort seine Daten eingibt, übermittelt diese den Kriminellen. Die Angreifer könnten es neben Bankinformationen außerdem auf Daten wie Standort, Name und mehr abgesehen haben. 

Auf die Postbank-Phishing-Mail richtig reagieren

Auf Phishing-Mails sollten Empfänger gar nicht reagieren oder zumindest nicht den Link anklicken. Wenn Bankdaten auf der Fake-Webseite gelandet sind, ist ein umgehender Anruf bei der Bank samt Kartensperre nötig. Ansonsten sollten Sie bei E-Mails grundsätzlich misstrauisch sein und keine verlinkten Inhalte oder angehängte Dateien öffnen, die sich oft als scheinbar wichtiger Mitteilungsgegenstand (Rechnung, Bewerbung usw.) tarnen. 

Lesetipp: Phishing-Mails erkennen - 6 Tipps gegen E-Mail Betrug

Wer so eine oder eine ähnliche E-Mail bekommt und sich anschließend Sorgen um eine mögliche Einstellung der Dienste macht, kann sich auf der Webseite der jeweiligen Bank informieren. Dort sollte das Kreditinstitut vermerken, wenn Bestätigungen ausstehen. Um sicher zu gehen, kann man auch anrufen.

25.7.2019 von Alina Braun

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