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Philips verkauft TV-Sparte

Der niederländische Konzern Philips trennt sich endgültig von seinem TV-Geschäft. Die Marke Philips bleibt jedoch erhalten.

© Philips

Philips Standort Hamburg

Bereits vor zwei Jahren hatte Philips zusammen mit dem taiwanesischen Konzern TPV Technology das Joint-Venture TP Vision gegründet und das TV-Geschäft dorthin ausgelagert. Bisher hielt Philips noch 30 Prozent der Unternehmensanteile von TP Vision. Diese sollen nun an TPV Technology verkauft werden, wie Philips am Montag mitteilte.

TPV wird weiterhin Fernseher der Marke Philips verkaufen. Eine entsprechende Lizenzvereinbarung zwischen Philips und TP Vision bleibt bestehen. Demnach erhält Philips jährlich 2,2 % des Verkaufserlöses als Lizenzgebühren, mindestens jedoch 40 Millionen Euro. Zum Abschluss der Transaktion wird Philips einmalig 50 Millionen Euro zahlen. "Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die richtigen Vorraussetzungen für den Erfolg des Unternehmens im extrem dynamischen und von Konkurrenzdruck geprägten TV-Markt", so Philips-Chef Frans van Houten.

Philips hat vor etwa zwei Jahren die Umstrukturierung des Konzerns angestoßen. Die Niederländer wollen sich auf die gewinnträchtigen Sparten Gesundheitstechnik, Licht und kleine Hausgeräte konzentrieren. Ein geplanter Verkauf der Unterhaltungselektronik an den japanischen Funai-Konzern war im Herbst gescheitert.

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