Nach 12 Monaten

Paypal führt 10 Euro Inaktivitätsgebühr ein

In ersten Ländern werden private Paypal-Konten mit einer Inaktivitätsgebühr belastet, wenn sie 12 Monate nicht genutzt wurden. Noch ist Deutschland ausgenommen.

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Paypal-App per iPhone und Android bezahlen
Paypal ermöglicht es, online relativ sicher zu zahlen. Bestimmte Nutzende sollten jedoch aufpassen.
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Mit bis zu 10 Euro sollen Paypal-Konten belastet werden, wenn sie ein Jahr inaktiv waren. Den Anfang machen Paypal Kanada und Paypal Europa, wobei bei Letzterem private Konten in Deutschland, Österreich, Italien, Griechenland, Ungarn und Polen vorerst noch ausgenommen sind. Für Geschäftskunden hierzulande gilt diese Regelung bereits seit Juli 2021.

Die genannten Länder sind zumindest für 2022 noch nicht betroffen, wie Paypal schreibt. Das ist dem Unternehmen laut den aktualisierten Nutzungsbedingungen ermöglicht worden und gilt in den nun betroffenen Regionen für Geschäfts- und Privat-Accounts.

Umgehen lässt sich diese Gebühr immerhin recht einfach: Konten, die nicht auf Guthaben-Basis geführt werden, sind nicht betroffen. Wer Guthaben bunkert, bezahlt nach zwölf Monaten Inaktivität maximal 10 Euro als Gebühr oder je nach Land und Währung einen entsprechenden Gegenwert. Das können laut Mitteilung etwa 270 tscheschiche Kronen oder 3.600 ungarische Forint sein. Beträgt das Guthaben unter 10 Euro, wird maximal der vorhandene Betrag fällig.

Besteht nach Einzug der Gebühr kein Guthaben mehr und werden weitere 60 Tage Inaktivität verzeichnet, wird das Konto nach 60 Tagen geschlossen. Die Pressestelle von Paypal sagt, dass Betroffene vorab informiert werden und die Regelung erst greift, nachdem auf die Nachricht nicht wenigstens eine Anmeldung in den Account erfolgt. Erst dann gilt ein Konto wieder als aktiv.

Paypal: Inaktivitätsgebühr umgehen - so einfach geht’s

Wer ein Paypal-Konto hat, kann die Gebühren mit einfachen Mitteln umgehen. Sie können etwa einen Guthaben-Betrag von 0,00 Euro anpeilen, indem Sie beispielsweise statt Guthaben ansammeln und ausgeben ausschließlich auf eine Rechnungsbegleichung per Lastschrift oder Kreditkarte setzen.

Alternativ reichen laut Paypal schon eine Anmeldung, eine einfache Zahlung, Überweisung (auch an Freunde und Familie), eine Abhebung des gegebenenfalls vorhandenen Guthabens oder eine Spende an eine Wohltätigkeitsaktion – zusammengefasst also: nicht länger als zwölf Monate inaktiv sein.

Warum gibt es eine Inaktivitätsgebühr?

Paypal beginnt seine Mitteilung (via Cashys Blog) mit Erwähnung der Tools und Service-Leistungen für Geschäftstreibende und Private. Genannt wird für Letzteres etwa ein einfacher, direkter Check-Out beim Kauf von Waren auf verschiedenen, auch internationalen Webseiten. Natürlich ist auch der Käuferschutz zu nennen, der auf Marktplätzen nach Betrugsversuchen gerne und erfolgreich genutzt wird. Offenbar reichen u.a. Paypal-Gebühren bei geschäftlichen Zahlungen nicht mehr für eine Instandhaltung aus.

Paypal-Konto kündigen: So geht's

Es ist vielleicht ein drastischer Schritt. Doch wer ein Paypal-Konto hat und den Dienst ohnehin kaum nutzt, kann angesichts künftig drohender Kosten bzw. verfallendem Guthaben sein Konto online kündigen. Dafür rufen Sie die Paypal-Einstellungen auf und klicken unten links (Desktop) den Menüpunkt "Konto schließen" an. Folgen Sie den Anweisungen, aktuelle Transaktionen müssen natürlich abgeschlossen sein und Sie sollten Ihr restliches Guthaben gegebenenfalls auf Ihr Bankkonto zurücküberweisen oder ausgeben.

Alternativen können neben klassischen Bezahlmöglichkeiten wie Lastschrift und Kreditkarte auch Dienste wie Apple Pay, Google Pay, Paydirekt und mehr sein.

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17.11.2022 von The-Khoa Nguyen

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