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TV-Receiver

Panasonic bringt smarte Set-Top-Boxen mit Miracast-Support

Aktuelle Blu-Ray-Recorder von Panasonic empfangen bereits per Satellit oder Kabel das TV-Programm. Nun bietet der Hersteller günstigere Varianten ohne Disc-Laufwerk an und macht sie zu ausstattungsreichen Set-Top-Boxen.

© Panasonic

Panasonic HCT230 Set-Top-Box

Ein echter Neuling ist Panasonic im Markt der Set-Top-Boxen nicht. Als die ersten Festplatten-Receiver auftauchten, mischten die Japaner mit und lieferten zwei für damalige Verhältnisse high-endige Boxen. Der Elektronikriese knüpft an die damalige Tradition an und offeriert erneut Festplatten-Receiver im hochwertigen Segment. Es gibt Versionen für den Satelliten- und den Kabelempfang sowie zwei unterschiedliche Festplattengrößen mit 500 und 1000 Gigabyte Speicherplatz.

In allen übrigen Belangen ist die Ausstattung identisch und dazu noch smart. Denn Panasonic packt in die Geräte so ziemlich alle Empfangs- und Netzwerk-Features, die auch von den Blu-Ray-Recordern und Fernsehern des Herstellers bekannt sind. Dazu gehören etwa das Streaming des Live-TV-Programms auf Tablets und Smartphones innerhalb des heimischen Netzwerks. Da die Boxen über Twin-Tuner verfügen, darf man parallel dazu sogar einen anderen Sender über den Fernseher verfolgen. Nutzt man die Streaming-Möglichkeit nicht, stehen die anderen, bekannten Twin-Komfortservices im Angebot wie das gleichzeitige Aufzeichnen und Anschauen unterschiedlicher Sender.

Die Programmierung von Festplattenaufnahmen klappt wie üblich bequem über den SI-Programmführer. Weniger üblich ist das Smart-Feature, die Box von unterwegs aus via Mobilgerät für Aufzeichnungen vorzubereiten. Auch hier hilft ein in der App integrierter EPG. Zudem stehen dem Receiver-Besitzer die von Panasonic-Fernsehern bekannten Portal- und Red-Button-Dienste zur Verfügung. Selbst das neue "Miracast"-Feature ist an Bord, dank dem sich der Schirm des Mobilgeräts auf den des Fernsehers "spiegeln" lässt. Um alle Netzwerkservices unkompliziert in Anspruch zu nehmen, beherbergen die Boxen WLAN-Ausrüstung.

Kaufberatung: Die besten Blu-ray-Player

Gänzlich ungewohnt ist im Reich der Set-Top-Boxen die Option, herkömmlichen TV-Bildern für die 3D-Wiedergabe die zweite Blickperspektive hinzuzurechnen. Diese Option kommt dann zum Einsatz, falls man einen der früheren 3D-Fernseher besitzt, die über eine derartige Funktion noch nicht verfügen. Oder wenn man mit den 3D-Berechnungen seines TVs eventuell unzufrieden ist.

Die Boxen für Satellit und Kabel mit 1 TB Festplattenspeicher (DMR-HST und HCT 230) kosten je 480 Euro, mit 500 GB Festplattenspeicher (DMR-HST und HCT 130) 400 Euro.

© Panasonic

Die Panasonic HCT130 mit 500 GB Festplattengröße.

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