Hardware

Nvidia-Treiber: Support-Aus für 32-Bit-Systeme und alte Grafikkarten

Nvidia kündigt an, Updates für Grafik-Treiber nur noch für 64-Bit-Systeme weiterzuentwickeln. Dazu erreichen Fermi-GPUs das Ende ihres Lebenszyklus‘.

© Nvidia

Die Geforce GTX 1060 soll das Erbe beliebter Mittelklasse-Grafikkarten wie der GTX 460, 560, 660 und Co. antreten.

Besitzer von Nvidia-Grafikkarten in alten PC-Systemen werden in Zukunft keine aktuellen Treiber für 32-Bit-Systeme mehr erhalten. Das gibt der Hersteller auf seinen Support-Webseiten bekannt. Demnach werden nur noch Systeme mit 64-Bit-Architektur Upgrades für den sogenannten Game-Ready-Treiber, Performance-Verbesserungen, neue Funktionen und Bugfixes erhalten. Das gilt für Windows 10, 8.1, 7, Linux und FreeBSD.

Die Konzentration auf 64-Bit-Systeme bei Nvidia gilt auch für das Software-Paket Geforce Experience. Hier nennt Nvidia neue Funktionen, Sicherheits-Updates und Bugfixes, die Nutzer von 32-Bit-Systemen nicht mehr erhalten. Bisherige Installationen funktionieren natürlich einwandfrei weiter, heißt es. Mit Hilfe des Programms Geforce Experience lassen sich unter anderem optimale Grafikeinstellungen für aktuelle Titel finden oder Menüs zum Aufnehmen und Streamen aktivieren.

Entsprechend finden sich auf nvidia.de bei der Treibersuche und Betriebssystemauswahl nur nach einem weiteren Klick Systeme, die nicht als 64-Bit-Version vorliegen und gleichzeitig Windows 10, 8.1, 8, 7 oder Vista sind. Interessanterweise findet sich noch Windows XP als Eintrag, ohne den Vermerk „64 Bit“.

Laut Nvidia soll der Anteil an 32-Bit-Systemen gering sein. In der Tat dürften die wenigsten in den vergangenen Jahren neu verkauften Rechner von der Änderung bei Nvidia betroffen sein. Problematisch könnte es für Firmenrechner werden, die oft lange über ihren Zenit hinaus in Verwendung bleiben. Dedizierte Grafikkarten dürften sich jedoch selten darin finden, was die Anzahl der Betroffenen weiter reduziert.

Lesetipp: Welche Grafikkarte passt zu welcher CPU?

Gleichzeitig gibt Nvidia bekannt, dass vollumfängliche Treiber-Updates nur noch für die Generationen Kepler, Maxwell und Pascal vorgesehen sind. Grafikkarten mit Fermi-Architektur erhalten ab Ende Januar 2019 keine neuen Treiber-Updates mehr. Betroffen sind damit Pixelbeschleuniger der Serien Geforce GTX 600 oder jünger, Geforce GT 800 oder jünger und Geforce 800 oder jünger. Die vollständige Liste von 72 Fermi-GPUs sehen Sie auf Nvidia ein.

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