Vor PC-Release

No Man's Sky: Server-Ausfälle und Abstürze nach Spieler-Ansturm

Schon vor dem PC-Release von No Man's Sky kämpft das Weltraum-Spiel mit Serverproblemen. Der Ansturm der PS4-Spieler sorgt für Überlastung.

© Hello Games

In No Man's Sky können Sie sich auch frei in einem riesigen Weltraum fortbewegen.

Der PC-Release von No Man's Sky ist für den 12. August geplant. Doch schon der Start des Weltraumabenteuers auf der PS4 bringt die Server-Infrastruktur von Entwickler Hello Games ins Schwitzen. So häufen sich am Donnerstag Berichte über Serverausfälle und Abstürze. Auch wir hatten mit Problemen zu kämpfen.

Server am Limit

Die Überlastung der No-Man's-Sky-Server machte sich in unseren Tests etwa in Verbindungsabbrüchen in der Entdeckungs-Übersicht bemerkbar. Ergebnisse gingen jedoch nicht verloren. Auch kam es zu Abstürzen, etwa nach dem ersten Tod der Spielfigur.

Sean Murray, Gründer von Hello Games, äußerte sich auf Twitter überrascht über den Massenansturm auf No Man's Sky: "... zu viele von euch spielen gerade. Mehr als wir vorhersagen hätten können." Weiter lobte er die Entwickler des Netzwerk-Codes - dass Entdeckungen aktuell überhaupt noch möglich sind, sei ein Beleg für deren hervorragende Arbeit.

Lesetipp: Wie schlägt sich No Man's Sky im Test? Unsere Übersicht

Wie Murray weiter berichtete, seien trotz den teils überlasteten Servern von Spielern auf der PS4 seit Launch bereits über 10 Millionen Spezies entdeckt worden - und damit mehr als auf der Erde. Auch habe es bereits den Fall gegeben, dass sich am ersten Tag zwei Spieler treffen. Bei den 18 Trilliarden Planeten von No Man's Sky ein äußerst unwahrscheinlicher Fall.

PC-Version von No Man's Sky mit eigenen Servern

Nun steht am Freitag der PC-Release via Steam bevor - heißt es also bald "No Man's Sky down"? Vermutlich nicht, denn die PS4- und die PC-Version von No Man's Sky laufen auf verschiedenen Server-Infrastrukturen, die nicht miteinander verbunden sind. Das bestätigte Murray gegenüber dem US-Spielemagazin videogamer. Auch Planeten und Spezies sind damit den einzelnen Versionen vorbehalten.

Sean Murray auf Twitter

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