Google Doodle vom 19.02.2013

Nikolaus Kopernikus - das heliozentrische Weltbild auf Google

Die Google-Startseite bietet zum 19. Februar 2013 mit Nikolaus Kopernikus' heliozentrischem Weltbild abermals das passende Google Doodle für den Tag. Der Revolutionär unseres Denkens wurde vor 540 Jahren geboren.

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Nikolaus Kopernikus als Google Doodle: heliozentrisches Weltbild auf Google.
Nikolaus Kopernikus als Google Doodle: heliozentrisches Weltbild auf Google.
© Google

Nikolaus Kopernikus ist das Google Doodle vom 19.02.2013 gewidmet. Heute vor 540 Jahren wurde der Entdecker des heliozentrischen Weltbilds geboren. Dieses - auch kopernikanisches Weltbild genannt - beschreibt, wie sich die Erde um die eigene Achse dreht und diese wiederum zusammen mit anderen Planeten des Sonnensystems um das Zentralgestirn. Die Google-Startseite stellt dies aktuell in vereinfachter Form als animiertes Google Doodle dar. Zuvor galt das geozentrische (ptolemäische Weltbild) als anerkannt, wonach die Erde das Zentrum des Universums sei.

Seit etwa dem 18. Jahrhundert gilt auch das heliozentrische Weltbild als überholt. Zwar ist es richtig, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Diese wiederum stellt jedoch nicht das Zentrum unseres Universums dar, wie wir heute wissen. Das Sonnensystem ist nach gegenwärtigem Wissen ein Planetensystem mit einer von vielen Milliarden Sonnen in der gesamten Galaxie, der Milchstraße. Diese wiederum ist ein wiederum ein winziger Bruchteil des bis heute bekannten Universums. Unter anderem soll Galileo Galilei dieser Ansicht gewesen sein, sich wohl aus Angst vor dem Zorn der Kirche mit seinen Ideen zurückgehalten haben.

Nichtsdestotrotz verdanken wir Nikolaus Kopernikus, oder richtig: Niklas Koppernigk, eine Revolution in unserem Denken und der Auffassung von der Welt. Kopernikus wurde am 19. Februar 1473 in Thorn (Polen) geboren und starb am 24. Mai 1543 in Frauenburg (Polen). Er war zu Lebzeiten unter anderem Jurist und Arzt. Die Disziplinen Astronomie und Mathematik verfolgte Kopernikus hauptsächlich während seiner Freizeit. Um Kopernikus zu ehren, wurden seit 1807 erste Büsten angefertigt. In den genannten polnischen Städten finden sich weitere Denkmäler.

Kopernikus leiht nicht nur dem heliozentrischen Weltbild seinen Namen. Nach ihm wurden unter anderem ein Mondkrater (Copernicus) und ein im Jahr 1322 entdeckter Asteroid benannt. Chemiker erfreuen sich dank des revolutionären Denkers über einen Namen für das Element 112: Copernicium. Akademiker freuen sich darüber hinaus über ein nach Kopernikus benanntes Web-Portal zu Forschungszwecken und ein 2010 in Warschau eröffnetes, multimediales Wissenschaftszentrum. Eine Google-typische Aufmachung des kopernikanischen Weltbilds finden Sie als aktuelles Google-Doodle auf der Startseite der Suchmaschine.

19.2.2013 von The-Khoa Nguyen

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