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Netflix über Anpassung an Piraterie, Einführung von HTTPS-Verbindungen und mehr

Der Streaming-Anbieter Netflix äußerte sich zum Thema Film-Piraterie und HTTPS-Verbindungen und gab interessante Einblicke in die Preispolitik preis.

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Netflix gab interessante Einblicke über die Unternehmenspolitik preis.
© Hersteller

Der Streaming-Dienst Netflix erfreut sich vor allem wegen des günstigen Preises und großen Filme- und Serienangebots wachsender Beliebtheit. Wie das Unternehmen in einem Interview zur Netflix-Quartalsbilanz erklärte, beeinflusst vor allem die Piraterie den Preis des Dienstes.

So wolle man keinesfalls einen zu hohen Preis für das Monats-Abonnement veranschlagen, da sonst die Nutzer wieder zu illegalen Downloads abspringen würden. Daher müsse man ein Angebot anbieten, das auch gegenüber der Piraterie wettbewerbsfähig ist.

Auch das Angebot hänge zum Teil vom derzeitigen Trend in der Raubkopierer-Szene ab, wie Kelly Merryman, Vize-Präsident der Content-Aufnahme, gegenüber dem niederländischen IT-Portal "Tweakers" erklärte. So sei dort vor allem die Serie "Prison Break" bei Raubkopierern beliebt, weshalb man sich entschied, diese Serie ins Angebot aufzunehmen.

Zudem kündigte Netflix im Zuge der Quartalsbilanz auch die Umstellung von unverschlüsseltem HTTP auf verschlüsseltes HTTPS. Zweck der Änderung sei es, Nutzer sowohl vor unerwünschten Gästen in offenen WLAN-Netzwerken als auch vor Providern zu schützen. Fraglich bleibt jedoch, ob die Videos auch nach der Umstellung ruckelfrei laufen.

Auch zur viel diskutierten Netzneutralität äußerte sich der Streaming-Dienst. So trete Netflix weltweit für den gleichberechtigten Transport aller Daten ein. Internet-Provider dürfte laut dem Anbieter nicht dazu in der Lage sein, Kunden von bezahlten Diensten auszusperren oder deren Verbindung zu verlangsam.

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