Nacktfotos von JLaw, RiRi & Co.

Apple dementiert generelles iCloud-Sicherheitsproblem

Das Auftauchen zahlreicher Promi-Nacktfotos von Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst und anderen Promis zieht weitere Wellen. Da die Bilder aus der iCoud stammen, bemüht sich Apple um Schadensbegrenzung. Der iPhone-Hersteller weist aktuell Schuldzuweisungen wegen generellen Sicherheitsproblemen von sich.

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Gezielte Angriffe auf VIP-Konten: Nach dem Promi-Nacktbilder-Hack weist Apple die Schuld von sich.
Gezielte Angriffe auf VIP-Konten: Nach dem Promi-Nacktbilder-Hack weist Apple die Schuld von sich.
© Archiv

Seitdem Hacker private Nacktfotos von Promis wie Jennifer Lawrence (JLaw), Rihanna (RiRi), Kirsten Dunst und vielen anderen weiblichen Persönlichkeiten aus Apples iCloud gestohlen und im Netz veröffentlicht haben, gibt es Diskussionen um die Sicherheit der in der iCloud abgelegten Daten.

Insgesamt sind mehr als hundert Personen vom Nacktfoto-Hack betroffen. Apple hat recht schnell ein mögliches Sicherheitsloch gestopft. Die "Find my iPhone"-Funktion im iOS könnte für das Sicherheitsloch verantwortlich gewesen sein, da sie Brute-Force-Angriffe auf die iCloud-Accounts ermöglichte. Wie connect.de bereits berichtet hat, wurde die iCloud-Sicherheitslücke bereits behoben.

Der Nacktbilder-Hack hat das FBI auf den Plan gerufen. Es wird ermittelt und es wurden bereits diverse Klagen gegen Hacker eingereicht. Auch der "übliche" Passwortklau mittels "social engineering" über fingierte E-Mails wird für möglich gehalten. Weitere Spekulationen lassen vermuten, dass auch eine Software namens  EPPB ("Elcomsoft Phone Password Breaker") im Spiel sein könnte, die eigentlich für Ermittlungsbehörden gedacht ist und den Download von iCloud-Backups ermöglichen soll.

Apple hat die Vorgänge inzwischen durchleuchtet und betont, dass die Fotos nicht durch eine generelle Sicherheitslücke in Apple-Diensten erbeutet worden sind. Stattdessen spricht man von "sehr gezielten Attacken auf die Konten einzelner Prominenter". Auch sei die bereits beseitigte iPhone-Lücke nicht für die Attacke genutzt worden. Genauere Angaben darüber, wie der Hack durchgeführt wurde, lieferte Apple allerdings nicht. 

3.9.2014 von Joachim Drescher

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