Privatsphäre im Web

Firefox macht vollständigen Cookie-Schutz zum Standard

Firefox soll künftig der "privateste und sicherste große Browser" sein. Dafür aktiviert Mozilla jetzt den vollständigen Cookie-Schutz standardmäßig.

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Mozilla Cookies
Mozillas Cookie-Schutz beschränkt Cookies auf die Webseite, auf der sie erstellt wurden.
© Mozilla

Der vollständige Cookie-Schutz von Mozilla soll künftig im Firefox-Browser standardmäßig aktiviert sein. Das teilte das Unternehmen in einem Blogartikel mit. Demnach soll Firefox so zum "privatesten und sichersten großen Browser" werden.

Durch den Cookie-Schutz werden Cookies auf die Webseite beschränkt, auf der sie erstellt wurden. Mozilla möchte so Tracking-Unternehmen daran hindern, das Surfverhalten der Nutzer*Innen über mehrere Webseiten hinweg zu verfolgen. Gleichzeitig soll das Surfverhalten dabei nicht eingeschränkt werden, da die Cookies nicht vollständig an ihrer Arbeit gehindert werden.

Mozilla vergleicht den Cookie-Schutz dabei passenderweise mit einer Keksdose: "Beim vollständigen Cookie-Schutz wird für jede Website, die du besuchst, eine eigene „Keks-Dose“ angelegt. [...] Jedes Mal, wenn eine Website – oder ein in eine Website eingebetteter Inhalt eines Drittanbieters – ein Cookie in deinem Browser hinterlegt, wird dieses Cookie auf die Cookie-Sammelstelle beschränkt, die nur dieser Website zugewiesen ist. Keine andere Website kann also in die Keks-Dose greifen, die nicht zu ihr gehört – und ergo nicht herausfinden, was die Cookies der anderen Websites über dich wissen."

Erstmals eingeführt wurde der Cookie-Schutz für Firefox bereits im vergangenen Jahr. Bis dato musste er aber erst von den Nutzer*Innen in den Einstellungen aktiviert werden. Standardmäßig aktiv war er bisher nur im Privaten Modus. Ab sofort ist dies auch beim normalen Browsen per Firefox der Fall.

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15.6.2022 von Alana Friedrichs

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