Kostenlose Videokonferenz für bis zu 50 Teilnehmer

Messenger Rooms: Facebook startet Alternative zu Zoom & Co. (Update)

Kostenlos, ohne Werbung, ohne Zeitlimit: Facebook schickt mit Messenger Rooms einen neuen Videokonferenz-Service für bis zu 50 Teilnehmer ins Rennen. +++ Update: Messenger Rooms ist jetzt live +++

© Facebook

Messenger Rooms: Der neue Videochat-Dienst von Facebook ist kostenlos und ohne Werbung.

Facebook hat seinen neuen Videokonferenz-Service Messenger Rooms weltweit gelauncht. Die Option zum Starten von Videoanrufen und Videochat-Räumen wird jetzt auf Facebook unter Messages sowie in der Facebook-App, Messenger und Instagram Direct angezeigt. Die Integration in Whatsapp und Portal soll folgen. Ein Facebook-Konto ist für via Link eingeladene Teilnehmer nicht nötig.

Messenger Rooms: Facebook startet Alternative zu Zoom & Co. (Originalmeldung vom 27.04.2020)

Zoom, Skype, Hangouts und Co.: Videokonferenz-Tools sind in der aktuellen Coronakrise gefragt wie nie. Vergleichsweise wenig Bedeutung hatt hier in den vergangenen Wochen der Social-Riese Facebook. Das soll sich nun ändern, denn mit Messenger Rooms stellt Facebook nun einen neuen Videochat-Dienst vor.

Messenger Rooms: Bis zu 20 Teilnehmer, später bis zu 50

Messenger Rooms wird zum Start direkt in Facebook und Messenger integriert. Eingeladen werden kann jeder, auch Nutzer ohne Facebook-Account. Für die Teilnahme genügt ein Link.

Die Kapazität pro Videokonferenz soll bei 20 Teilnehmern liegen. Angekündigt ist jedoch bereits, diese Kapazität in Kürze auf 50 Teilnehmer ausbauen zu wollen.

Facebook will seinen Videochat-Service kostenlos anbieten und auch keine Werbung anzeigen. Ein Zeitlimit wie in der kostenlosen Variante von Zoom wird es nicht geben.

Messenger Rooms: Anbindung an Whatsapp und Instagram

Doch nicht nur aus Facebook und Messenger werden sich Videochats starten lassen. Facebook hat angekündigt, auch eine Anbindung von Messenger Rooms in Whatsapp, Instagram Direct und Portal zu planen.

Lesetipp: 7 kostenlose Videokonferenz-Tools

Messenger Rooms sollen via App am Smartphone oder Tablet und auch am PC verfügbar sein. In der App können Nutzer auch auf die aus Messenger bekannten Videoeffekte wie Masken und Hintergründe zurückgreifen.

Messenger Rooms: Privatsphäre und Sicherheit als Zoom-Konter

Zum Start von Messenger Rooms geht Facebook zudem in einem eigenen Blog-Post auf das Thema Privatsphäre und Sicherheit ein. In diesen Punkten war der große Konkurrent Zoom in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten.

So können Videokonferenzen abgesperrt und Teilnehmer entfernt, geblockt und auch reported werden. Facebook gibt an, nur die nötigsten Daten zu sammeln. Für Teilnehmer ohne Facebook-Account genügt die Angabe eines Namens. Facebook will hier nur Daten wie genutztes Gerät, Browser-Typ etc. erfassen.

Im Gegensatz zu Whatsapp-Videoanrufen sind Videokonferenzen in Messenger Rooms jedoch nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Man arbeite aber daran, dies auch für größere Nutzerzahlen zu ermöglichen und Messenger und Rooms mit diesem Sicherheits-Feature auszustatten.

Messenger Rooms: Start ab dieser Woche

Messenger Rooms soll in dieser Woche in einigen Ländern starten. Der weltweite Rollout soll dann in den kommenden Wochen folgen.

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