Angebote ab 25. Oktober

Neuer Aldi-PC und Laptops: Medion P62020 und Akoya S6426/S6625 im Check

Aldi Süd bietet ab 25. Oktober einen neuen PC (Medion P62020) und zwei neue Laptops (Medion Akoya S6426 und S6625). Lohnen sich die Aldi-Rechner?

Prime Day 2018

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wir prüfen aktuelle IT-Schnäppchen bei Aldi.

Ab dem 25. Oktober bietet Aldi Süd neue Rechner. Mit dem Medion P62020 kommt ein flotter Arbeits-PC, die beiden Laptops Medion Akoya S6426 und Medion Akoya S6625 bieten ein flinkes Tempo bei Multimedia-Aufgaben. Den PC gibt es für 599 Euro. Dort liegt auch der Preis für den kleineren der beiden Laptops (Medion Akoya S6426). Das größere Modell Medion Akoya S6625 schlägt mit 799 Euro zu Buche. Was bekommen Sie für Ihr Geld?

Medion P62020: Nicht empfehlenswerter Aldi-PC

Der Medion P62020 ist ein Komplett-PC in einem vornehm zurückhaltenden Midi-Gehäuse. Er baut auf einen Intel Core i5+ 8400. Es handelt sich dabei um einen Sechskerner ohne Hyperthreading mit 2,8 bis 4 GHz. Er unterstützt zwei Speicherkanäle, weswegen die 12-GB-RAM-Bestückung für den Aldi-PC etwas verwirrend wirken. Informationen zur Bestückung und Aufteilung haben wir leider nicht.

Darüber hinaus setzt der Medion P62020 16 GB Intel-Optane-Speicher, eine 180-GB-SSD plus eine 1-TB-Festplatte ein. Ansonsten finden wir alle nötigen Anschlüsse, Schnittstellen und die gute Standardausstattung von Medion mit  Vollversionen für Software u.a. von Corel und Magix vor. Der PC ist für Office- und Multimediaaufgaben gerüstet, auch die eine oder andere etwas anspruchsvollere Aufgabe in Photoshop lässt sich lösen. Für Spiele ist der PC jedoch nicht geeignet.

Es ist festzuhalten, dass Intel-Optane-Speicher laut Test von PC Magazin beim Einsatz von SSDs keine wirklichen Vorteile mehr bringt. Die RAM-Bestückung finden wir ebenso fragwürdig. Eine womöglich „unsymmetrische“ Speicherbestückung dürfte Performance kosten; und ein Zwischenspeicher, der nichts bringt, schluckt unnötig Energie bzw. sorgt für weitere potenzielle Fehlerquellen: Daher können wir beim Medion P62020 nicht unbedingt von einem attraktiven Schnäppchen sprechen. Wer Geld sparen möchte und sich als Alternative an einen PC-Eigenbau probieren möchte, findet im verlinkten Artikel alle Infos für den Start inklusive empfohlenen Konfigurationen.

Medion Akoya S6426 und 6625

Die Aldi-Laptops Medion Akoya S6426 und 6625 bieten ein und dasselbe Aluminium-Gehäuse in zwei verschiedenen Ausführungen. Gemeinsam sind ein 15,6-Zoll-Display (Full-HD), Windows 10 Home, 8 GB RAM und eine 1-TB-Festplatte. Dazu kommen Kartenleser, Software-Paket, Webcam, USB-Anschlüsse, HDMI-Ausgang und ein Headset-Klinkenanschluss. Die Hauptunterschiede finden sich bei der Bestückung mit CPU, SSD, Grafiklösung und somit natürlich beim Preis.

Der Medion Akoya S6426 bietet einen Intel Core i5-8250U, eine 128-GB-SSD und als Grafiklösung die integrierte GPU des Vierkerners. Medion gibt die Akkuleistung mit 6,5 Stunden Laufzeit an. Der Laptop eignet sich zu diesem Preis als potenter Allrounder für Office und Web in Schule, Studium oder Home-Office. Das Arbeitstempo unter Windows und in alltäglichen Programmen ist flott. Lediglich in Sachen Mobilität wäre mehr Akkulaufzeit wünschenswert. Mit der Größe und dem Gewicht (fast 2 Kg) fassen Sie das Gerät ggf. als Desktop-Replacement ins Auge.

Der Medion Akoya S6625 bietet einen Intel Core i7-8550U, eine 256-GB-SSD und eine dedizierte Grafikkarte mit eigenem Speicher (2 Gigabyte) an. Das Modell Geforce 940MX  ist leider schon über zwei Jahre alt und nicht besonders schnell. Sie können damit zwar aktuelle Spiele ausprobieren, mehr als niedrige Details wird Ihnen das Gerät jedoch nicht mit spielbaren Bildraten anbieten können. Die CPU ist etwas schneller, große Sprünge sollten Sie im Vergleich zum i5 in einem schmalen Laptop-Gehäuse aber nicht erwarten. Der Akku hält laut Medion bis zu 5 Stunden durch. Der Einsatzzweck entspricht somit eher dem des S6426 – der Anspruch des Nutzers darf aber höher ausfallen. Doch wer letztlich aufwändigere Arbeiten zu erledigen hat oder spielen möchte, sollte sich eher nach Alternativen umschauen. Aktuelle Notebooks finden Sie hier bei uns im Test.

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