Performance-PC-System

Medion Akoya P5360 E: Aldi-PC mit Radeon RX 460 im Schnäppchen-Test

Der Medion Akoya P5360 E steht ab dem 24. Mai bei Aldi Nord. Der PC mit Intel-CPU, AMD Radeon RX 460 und Windows 10 auf SSD stellt sich im Schnäppchen-Test.

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Medion Akoya P5360 E
Der Medion Akoya P5360 E steht ab 24. Mai​ bei Aldi Nord im Regal.
© Screenshot / Aldi Nord, Medion

Aldi Nord hat ab dem 24. Mai​ den Medion Akoya P5360 E (MD 8881) im Angebot. Im Schnäppchen-Test verraten wir, ob die 599 Euro für den „Performance-PC-System“-genannten Desktop-Computer gut angelegt sind oder nicht. Die Eckdaten klingen auf jeden Fall spannend: Ein „Intel Core i5“-Prozessor, eine AMD Radeon RX 460 als Grafikkarte und Windows 10 Home auf einer SSD gehören zu den Highlights. Wie ausgewogen und leistungsfähig wird das System sein?

Der Medion Akoya P5360 E setzt auf einen Intel Core i5-6402P als Hauptprozessor. Bei der „schiefen“ Modellnummer handelt es sich um eine Weiterentwicklung des starken und spieletauglichen i5-6400, der mit echten vier Kernen arbeitet. Der Takt wurde gegenüber dem Vorbild von 2,7 auf 2,8 MHz erhöht, der Boost wächst entsprechend von 3,3 auf 3,4 GHz. Dafür wurde die Leistung der internen Grafikeinheit beschnitten. Das ist nicht weiter schlimm, da der Aldi-PC eine dedizierte Grafikkarte mitbringt.

Bei der Radeon RX 460 des Medion Akoya P5360 E handelt es sich um eine Karte mit dem kleinsten Chip der GPU-Generation RX400 von AMD (Codename: Polaris). Der Chip unterstützt DirectX 12 und als Ausgabeanschlüsse kommen mit jeweils einmal HDMI 2.0b, Display-Port 1.4 und DVI alle nötigen Schnittstellen mit, um jegliche Monitore und TVs mit Auflösungen bis zu 4K inklusive HDR speisen zu können. Die Grafikkarte bietet mit 2 GB VRAM keine großen Reserven für derzeitige Technik-Highlights wie etwa Battlefield 1. In mittleren Einstellungen und Full-HD-Auflösung sollten Sie jedoch die meisten aktuellen Games spielen können.

Lesetipp: Office, Photoshop und Co. - die besten Freeware-Alternativen

Anstatt als Gaming-PC bewirbt Aldi den Medion Akoya P5360 E als Performance-System. Sowohl Windows, jegliche Online-Aufgaben und der Großteil anspruchsvoller Software für beispielsweise Fotobearbeitung und Videoschnitt sind für den Aldi-Rechner kein Problem. Dafür sorgen 8 GB DDR4 RAM und eine 128-GB-SSD für das Betriebssystem und installierte Programme. Daten legen Sie auf einer konventionellen 1-TB-Festplatte ab. WLAN-AC, Gigabit-LAN, Kartenleser, DVD-Brenner, alle wichtigen Audio-Anschlüsse und USB 3.0 runden das Bild ab. Zukunftstauglicher wäre nur noch USB 3.1 (Type C) gewesen, Filmfans könnten sich zudem an einem fehlenden Blu-ray-Player beziehungsweise –Brenner ärgern.

Lesetipp: Die besten Antivirus-Programme

Ansonsten gibt es am aktuellen Aldi-PC mit der Produktbezeichnung Medion Akoya P5360 E​​ nichts auszusetzen – außer dem typischen Medion-Kritikpunkt mit unnötigen Testversionen wichtiger Programme (Office, McAfee LiveSafe). Dies gleichen drei Jahre Herstellergarantie und genügend kostenlose Alternativen jedoch locker aus.

15.5.2017 von The-Khoa Nguyen

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