Ab 15.03.2018 bei Aldi Nord und Aldi Süd

Medion Akoya P42000: Neuer Aldi-PC fürs Home-Office im Schnäppchen-Check

Aldi hat ab dem 15. März 2018 den Medion Akoya P42000 für 499 Euro im Angebot. Der PC bietet aktuelle Intel-Hardware und eignet sich gut für Büro-Arbeiten.

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Medion Akoya P42000
Der Medion Akoya P42000 bietet eine gute Ausstattung zu einem fairen Preis
© Screenshot / Medion

Der Medion Akoya P42000 steht ab dem 15. März 2018 bei Aldi Nord und Aldi Süd in der Vitrine. Für 499 Euro bekommen Sie einen Windows-10-PC, der für Office und alltägliche Web- und Multimedia-Arbeiten gut ausgestattet ist. Neben einem Intel Core i3-Prozessor der Coffee-Lake-Generation bekommen Sie ausreichend Arbeitsspeicher, eine SSD plus großer Festplatte sowie DVD-Brenner und Kartenleser. Wir verraten, was im neuen Aldi-PC steckt und ob sich der Kauf lohnt.

Der Medion Akoya P42000 bietet einen Intel Core i3-8100. Dabei handelt es sich um einen vollwertigen Vierkernprozessor der Einsteigerklasse mit 3,6 GHz. Die aktuelle Coffee-Lake-Architektur mit integrierter Grafikkarte verbraucht mit 65 Watt (TDP) wenig Strom, bietet aber dennoch ein flottes Arbeitstempo unter Windows, in Office und allen alltäglichen On- und Offline-Programmen des typischen Home-Office-Anwenders.

Dem Prozessor des Medion Akoya P42000 stehen 8 GB DDR4 RAM zur Verfügung. Leider ist unbekannt, welches Mainboard im Einsatz ist und ob eine Dual-Channel-RAM-Bestückung vorliegt oder nicht. Wahrscheinlich bietet der Aldi-PC einen Speicherriegel, womit noch mindestens ein weiterer Slot frei sein dürfte. Damit steht späterem Aufrüsten nichts im Weg. Es sollte auch ein PCI-Express-Slot frei sein, um später eine dedizierte Grafikkarte kaufen und nachrüsten zu können. Denn für aktuelle Spiele eignet sich die integrierte Intel-Grafik leider nur bedingt bis gar nicht.

Als Speicherlösungen installiert Medion im Akoya P42000 eine 128-GB-SSD fürs Betriebssystem und die wichtigsten Programme. Ihre privaten Daten können Sie auf einer zusätzlich zur Verfügung stehenden 2-Terabyte-Festplatte ablegen. Für Datensicherungen oder den schnellen -austausch stehen noch ein DVD-Brenner und ein Kartenleser bereit. Typisch für Aldi-PCs gibt es noch einen "Hot-Swap-"Festplattenwechselrahmen, um optionale Datenträger schnell und unkompliziert einzubinden.

Wer beim Medion Akoya P42000 kein Netzwerkkabel verlegen möchte – ein Netzwerk-Anschluss wäre natürlich vorhanden –, kann WLAN-ac nutzen. Dazu gibt es noch Bluetooth, 4x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x HDMI, 1x Displayport, 5.1-Audioausgänge und Mikrofon sowie weitere Anschlüsse an der Front. Das wären 2x USB 3.0 und je einmal Mikrofon- und Kopfhöreranschluss. Im Lieferumfang sind Tastatur und Maus enthalten – dazu gibt es drei Jahre Garantie. Als Nachteile blieben ggf. die RAM-Bestückung und ein fehlender Anschluss für USB Type C. Hier können später aber PCI-Erweiterungskarten nachhelfen.

Preisvergleich schwierig: Einzelkomponenten auf fast gleichem Niveau

Der Preis von 499 Euro für den Medion Akoya P42000 ist gut. Preisvergleichsseiten lassen uns leider nicht genau die gleichen Optionen auswählen, wie im aktuellen Aldi-Angebot. Stellen wir aber einen PC mit den jeweils günstigsten Komponenten auf mindfactory.de zusammen, kommen wir insgesamt auf einen ähnlichen Preis – haben jedoch noch Versand- und Arbeitskosten fürs Zusammenbauen hinzuzurechnen.

Die CPU alleine kostet 100 Euro. Für ein einfaches, Coffee-Lake-kompatibles Mainboard können wir rund 70 Euro einplanen. Dasselbe Preisschild tragen jeweils 8 GB DD4 RAM und eine 2-TB-Festplatte. 128-GB-SSDs gibt es ab 40 Euro, womit wir schon bei insgesamt 350 Euro wären. Für ein Paket aus Gehäuse, Maus, Tastatur, WLAN- und Bluetooth-Modul können wir rund 70 Euro veranschlagen. Dann fehlen noch ein Kartenleser und ein DVD-Brenner, die wir zusammen für 30 Euro bekommen können.

Für 50 Euro können wir jetzt noch versuchen, einen Festplattenwechselrahmen, eine Windows 10 Lizenz und die mitgelieferte Software von Medion zu ergattern. Bevor wir uns aber dieser eher mühseligen Aufgabe widmen, empfehlen wir Nutzern mit passenden Anforderungen lieber, sich das aktuelle Aldi-Angebot gerne genauer anzusehen.

12.3.2018 von The-Khoa Nguyen

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