Laptop und Gaming-PC

Medion Akoya E6436 und Akoya P56000: Aldi-Notebook und Ryzen-PC im Check

Ab dem 16. November gibt es bei Aldi mit dem Medion Akoya E6436 einen Laptop und mit dem Akoya P56000 einen Spiele-PC mit Ryzen-CPU. Lohnen die Angebote?

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Medion Akoya P56000
Der Medion Akoya P56000 von Aldi lohnt sich für Gaming-Einsteiger. Der gleichzeitig bei Aldi Süd startende Laptop Medion Akoya E6436 ist nicht günstiger als vergleichbare Alternativen.
© Medion

Am 16. November starten bei Aldi das 499-Euro-Notebook Medion Akoya E6436 (nur Aldi Süd) und der Gaming-PC Medion Akoya P56000 mit AMD-Hardware für 599 Euro. Wir schauen uns in diesem Artikel technische Daten und Preis/Leistungsverhältnis beider Windows-10-Rechner an und verraten, ob die Angebote Ihr hart verdientes Geld wert sind. Vorab: Desktop-Käufer können es sich näher überlegen, beim Notebook gibt es bessere Alternativen.

Der Medion Akoya E6436 ist ein 15,6-Zoll-Notebook (Full-HD) mit Intel Core i3-7100U. Das ist ein Zweikerner der Kaby-Lake-Generation mit Hyperthreading (vier Threads) und einem Takt von 2,4 GHz. Die integrierte Intel-HD-620-GPU bearbeitet die wichtigsten 4K-Codecs VP9 und HEVC mit 10 Bit. Damit sind Sie für Netflix und Co. gerüstet, für Spiele eignet sich die Basis aber nicht. Zur Verstärkung stehen ferner (nur) 4 GB RAM zur Verfügung, als Datenspeicher gibt es eine 1 TB HDD. Ausstattungstechnisch kommt der Medion-Laptop mit gewohnten Merkmalen: DVD-Brenner, WLAN-ac, Gigabit-LAN, WLAN-ac, Software-Paket und so weiter.

Aldi-Laptop: Medion Akoya E6436 kein Schnäppchen

Der Preis für den Medion Akoya E6436 wirkt auf den ersten Blick Aldi-typisch fair. Allerdings sollten Sie bedenken, dass es für einen ähnlichen Betrag oder nicht viel mehr Geld schon deutlich bessere Hardware gibt. Exemplarisch haben wir bei der Preisvergleichs-Website idealo.de einfach mal folgende Filter aktiviert: einen stärkeren Intel Core i5-7200U, doppelt so viel RAM, auch Windows 10 Home, DVD-Brenner und ebenso ein 15-Zoll-Display für 400 bis 600 Euro.

So stießen wir schnell auf ein besseres Angebot von Cyberport für den HP 250 G5 SP für 479 Euro (zzgl. Versand) mit ebenjenen stärkeren Leistungsdaten. Je nach Vorlieben können Sie natürlich auch Filter für eine SSD oder etwa eine Gaming-taugliche Grafikkarte aktivieren. Das nötige Budget kann dabei natürlich schnell steigen. Fazit: kein Schnäppchen, weil Sie für weniger Geld schon ein stärkeres Markengerät bekommen.

Aldi-PC: Medion Akoya P56000 lohnt sich

Ähnlich könnten Sie beim Gaming-PC Medion Akoya P56000 für 599 Euro vorgehen. Müssen Sie aber nicht: Denn anstatt die Angebotsvielfalt unzähliger Händler auseinander zu nehmen, stellen wir uns ein vergleichbares System einfach mal selbst zusammen und schauen, ob und wie viel wir überhaupt sparen würden. Der Sechskerner (12 Threads) AMD Ryzen 1600 kostet alleine schon etwa 250 Euro. Rechnen wir 50 Euro für ein einfaches AM4-Mainboard, 90 Euro für 8 GB DDR4 RAM und 110 Euro für eine Radeon RX 560 mit 2GB VRAM zusammen, bleiben lediglich noch 100 Euro für eine 128-GB-SSD, eine 1-TB-Festplatte, ein ausreichend dimensioniertes Netzteil, ein einfaches Gehäuse sowie ein Kartenleser, eine Maus und eine Tastatur. Windows 10 und ein kleines Paket mit Multimedia-Software dürfen wir natürlich nicht vergessen.

Lesetipp: Grafikkarte einbauen - 10 Tipps

Wie Sie sehen, bekommen Sie beim Medion Akoya P56000 also eine preisgünstige Kombination aktueller Hardware im Komplettpaket. Dieses reicht für Einsteiger und Durchschnitts-Gamer, die maximal auf Full-HD in mittleren bis hohen Details spielen wollen. Die Karte wird mit 2 GB schnell ans Leistungslimit kommen, gerade aktuelle Titel melden oft Mehrbedarf für u.a. hochaufgelöste Texturen an. Die CPU wird zusammen mit der SSD und dem RAM aber noch eine Weile reichen. Ein späteres Aufrüsten der Grafikkarte sollte wie bei bisherigen Medion-PCs problemlos möglich sein. Wenn die Einsatzmöglichkeiten des PCs passen, können Sie gerne zugreifen.

7.11.2017 von The-Khoa Nguyen

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