Ab 26.03.2020

Medion Akoya E62009: Lohnt sich der neue Aldi-PC für 500 Euro?

Aldi Nord und Süd haben mit dem Medion Akoya E62009 bald einen neuen PC im Angebot. Was bekommen Sie für 499 Euro? Lohnt sich das Geld?

© Screenshot / Aldi Nord

Der Medion Akoya E62009 ist preislich gut. Für folgende Nutzer ist der Aldi-PC geeignet.

Der Medion Akoya E62009 findet sich ab 26.03.2020 bei Aldi Nord und Aldi Süd. Der Desktop-PC steckt in einem Midi-ATX-Gehäuse von Medion und hält Kartenleser sowie einen Festplatten-Wechselrahmen bereit. Für 499 Euro gibt es den Sechskerner Intel Core i5-9400 mit Intel UHD 630 als integrierte Grafiklösung. Dazu kommen 16 GB RAM und eine 512 GB große SSD für Windows 10 Home. Für wen ist der PC geeignet und wie gut ist das Geld angelegt?

Mit einer relativ hohen CPU-Leistung, viel RAM und einem schnellen Speicher ist der Medion Akoya E62009 für die meisten Home-Office-, Multimedia- und alltäglichen Online-Aufgaben gerüstet. Gaming sollte zweitrangig sein. Mit 512 GB Speicherkapazität sollten Sie außerdem frühzeitig an zusätzlichen Speicherplatz denken – seien es externe Festplatten, ein NAS oder andere Cloud-Speichermöglichkeiten.

Der Preis für den Medion Akoya E62009 ist gut, wenn Sie genau diese Kombination aus Intel-Sechskerner, viel RAM und einem ausreichend großen SSD-Speicher für Windows und die wichtigsten Programme haben möchten. Ähnliche Systeme, die aktuell nicht viel günstiger sind, bieten nur eine halb so große SSD oder halb so viel RAM. Extras wie Kartenleser, DVD-Brenner oder integriertes WLAN-ac plus Bluetooth 5.0 sind bei einem Desktop-PC ebenso für einige Nutzer nicht unbedeutend.

Aldi-PC: Alternativen kaum günstiger

Alternativ-Systeme zum Medion Akoya E62009 bieten kaum Sparpotenzial. Auch solche mit langsameren und günstigeren Prozessoren. Bei Amazon können Sie mit diesem CSL-PC zwar 20 Euro sparen, haben dafür aber einen etwas schwächeren Prozessor und minimal weniger SSD-Speicher. Andere Shops sind teurer, so fangen andere vergleichbare PCs mit 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher erst ab 629 Euro an (Beispiel bei Otto). Nehmen wir mit dem Ryzen 5 3600 eine stärkere CPU, landen wir im günstigsten Fall bei 779 Euro (Beispiel bei CSL), für dann 20 Euro mehr gäbe es bei Amazon eine AMD Radeon RX 590 inklusive. Hier sind wir aber 300 Euro über dem Aldi-Budget.

Theoretisches Sparpotenzial haben Sie neben dem PC-Eigenbau, wenn Sie auf weniger RAM oder eine Kombi aus kleinerer SSD plus großer HDD setzen. Doch der Markt bietet gegenwärtig keine wirklich guten Angebote. So zahlen Sie für diesen HP-Rechner bei Cyberport zwar nur 400 Euro, verzichten aber auf CPU-Leistung, die Hälfte an sowohl RAM als auch SSD-Speicher und Windows 10 ist auch nicht dabei. Andere Systeme übersteigen zur Stunde (10:40 Uhr) schon wieder den Aldi-Preis.

Fazit:

Der neue Aldi-PC Medion Akoya E62009 bietet eine halbwegs zukunftssichere Leistung. Spieler können eine Grafikkarte nachrüsten, wenn das Netzteil mitspielt. Speicher lässt sich einfach per Festplattenrahmen und USB erweitern. Der Preis ist abgesehen von eigenen PC-Zusammenstellungen sehr gut. Wer einen passenden PC mit drei Jahren Garantie braucht, kann bei Aldi Nord und Aldi Süd also zuschlagen. Bedenken sollten Sie nur, dass Intels aktuelle Chips Hardware-Lücken haben, die erst ab der nächsten Generation behoben sein werden.

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