Google Doodle vom 06.02.2013

Archäologin Mary Leakey fand den ersten intakten Schädel des Nussknackermenschen

Die Archäologin Mary Leakey wäre heute 100 Jahre alt geworden, Grund genug für ein neues Google Doodle. Sie fand den ersten Schädel der rund 3,6 Millionen Jahre alten Nussknackermenschen.

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Mary Leakey wäre am 6. Februar 2013 100 Jahre alt geworden: Grund genug für ein Google Doodle.
Mary Leakey wäre am 6. Februar 2013 100 Jahre alt geworden: Grund genug für ein Google Doodle.
© Screenshot: google.de

Mary Leakey ist das heutige Google Doodle vom 6. Februar 2013 gewidmet. Die Britin wäre heute 100 Jahre alt geworden. Die Archäologin fand den ersten Schädelknochen der sogenannten Nussknackermenschen ("Paranthropus boisei"). Jener Schädel ist schätzungsweise rund 3,6 Millionen Jahre alt und weitgehend intakt. Forscher entdeckten darin erstmals vollständig erhaltene und besonders kräftige Backenzähne im Oberkiefer des Schädels.

Wissenschaftler glaubten zuerst, der von Mary Leakey entdeckte Primat habe damit sehr leicht Nüsse knacken können: daher der Name. Später stellte sich jedoch heraus, dass der "Paranthropus boisei" doch lieber Gras aß. Nüsse und andere Pflanzen standen weniger auf seinem Speiseplan. Der besagte Schädelfund - gemacht in der Olduvai-Schlucht in Laetoli, Tansania - zählt zu den wichtigsten Errungenschaften von Mary Leakey. Sie war es übrigens auch, die zuerst Fußabdrücke aufrecht laufender Menschenaffen entdeckte.

Auf ihren Reisen begleiteten Mary Leakey stets ihre Dalmatiner. Jene sehen Sie auch im heutigen Doodle auf der Google-Startseite. Leakey wurde am 6. Februar 1913 in London geboren und verstarb am 9. Dezember 1996 in Nairobi. Sie war mit dem Paläoanthropologen Louis Leakey verheiratet, nach dem ein Mondkrater benannt ist. Die Benennung durch die Internationale Astronomische Union erfolgte 1976. Louis Leakey starb allerdings schon 1972 in London.

Mary Leakey hat eine vorbildliche Karriere als Archäologin hingelegt. Allerdings ist ein interessanter Fakt, dass sie keinen Schulabschluss besitzt. Laut vielen Berichten wurde sie häufig von der Schule verwiesen, weil sie sich stets mit ihren Lehrkörpern angelegt hatte. Nichtsdestotrotz gab es Ehrungen für ihr Lebenswerk durch die bekannten und renommierten Universitäten von Yale und Oxford. Das Google Doodle finden Sie wie immer auf der Startseite von Google.

6.2.2013 von The-Khoa Nguyen

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