Beide neuen Leica-Modelle sind mit aktuellen, intelligenten Automatik-Funktionen und vielen manuellen Einstellmöglichkeiten ausgestattet. Die kleine Leica D-Lux 6 arbeitet jetzt mit einem 1/1,7 Zoll großen CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln, von denen 10 effektiv genutzt werden, und einem verbesserten Bildprozessor. Als Objektiv kommt bis in den Telebereich lichtstarkes Leica DC-VarioLux 1,4-2,3/24-900 mm mit Bildstabilisator zum Einsatz.
Die Auto-ISO-Werte von 80-6.400 können manuell bis 12.800 erweitert werden. Andererseits kann bei Bedarf ein integriertes ND-Filter (+3 Stufen) zugeschaltet werden. Bildserien schafft die D-Lux 6 mit maximal 11 B/s. Neu als Bedienungselemente sind ein praktischer Blendenring am Objektiv und ein Hebel für Fokussierung oder ND-Filter-Zuschaltung hinten an der Kamera. Alternativ zum 3-Zoll-LCD-Monitor mit 306.666 RGB-Pixeln kann der optionale, aufsteckbare Live-View-Sucher Leica EVF3 mit 466.666 RGB-Pixeln genutzt werden.
Superzoom mit hoher Lichtstärke
Die Leica V-Lux 4 mit 1/2,3 Zoll großem 12-Megapixel-CMOS-Sensor hebt sich mit einer durchgängige Lichtstärke von f/2,8 über den gesamten 25-600-mm-Brennweitenbereich von der Konkurrenz ab. Die AF-Reaktionszeit soll bei nur 1/10 s liegen. Zu den weiteren Eckdaten der V-Lux 4 gehören ISO-Werte von 100-6.400, dreh-/schwenkbarer 3-Zoll-LCD-Monitor und ein elektronischer Sucher mit 473.333 RGB-Pixel Auflösung. Fotoserien macht die V-Lux 4 mit bis zu 12 B/s bei voller Auflösung und 60 B/s bei 2,5 Megapixel.
Ratgeber: So funktionieren moderne Objektive
Beide neuen Leica-Modelle nehmen Full-HD-Videos im 50p-Modus auf und speichern im AVCHD- oder MP4-Format. Sie bieten auch RAW-Datenaufzeichnung und werden mit Adobes Bildbearbeitungssoftware Photoshop Lightroom 4 ab November geliefert, die D-Lux 6 zum Preis von 700 Euro und die V-Lux 4 zum Preis von 800 Euro.