Datenschutz

Kritik an Spotify

Datenschützer melden Bedenken gegen den soeben in Deutschland gestarteten Musikdienst Spotify an.

© www.spotify.com

Der Streamingdienst Spotify ist ab sofort auch in Deutschlad verfügbar. Allerdings ist für die Nutzung ein Facebook-Account nötig.

Kaum ist der Musikdienst Spotify in Deutschland gestartet, schon steht er in der Kritik: Nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und seines Berliner Kollegen Alexander Dix müsste der Dienst einen (pseudo-)anonymen Zugang anbieten. Das tut er aber nicht: Eine Anmeldung und Nutzung ist nur über den keineswegs anonymen Facebook-Account möglich. Facebook wiederum hält sich nicht an deutsches Datenschutzrecht, wie das Landgericht Berlin gerade bestätigt hat .

Die Datenschützer erwarten, dass Spotify ein Geschäftsmodell entwickelt, das mit deutschem Recht kompatibel ist.

Mehr zum Thema

Millionen gestohlene Datensätze

Mit seiner E-Mail-Adresse kann man beim Hasso-Plattner-Institut testen lassen, ob eigene Daten Hackern zum Opfer gefallen sind und im Internet…
Mehr Transparenz und Kontrolle

Facebook ändert ab dem 1. Januar 2015 verschiedene Nutzungsbedingungen. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.
Chrome, Firefox & Opera

Auch wenn User im Internet per Inkognito-Modus unterwegs sind und keine Cookies speichern, können Nutzer nachverfolgt werden.
WhatsApp, iMessage & Co.

Der britische Premierminister David Cameron will Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und damit auch Message-Dienste, wie WhatsApp und iMessage, die diese…
Verbraucherzentrale reicht's

Die neuen Facebook-Nutzungsbedingungen verstoßen laut Verbraucherschützern gegen deutsches Recht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt Facebook…