Kindle Unlimited

Amazon E-Book Flatrate in Deutschland verfügbar

Nachdem Amazons E-Book Flatrate bereits seit Juli 2014 in den USA verfügbar ist, startet Kindle Unlimited nun in Deutschland. Der Dienst ist auch ohne Kindle E-Book-Reader auf Endgeräten wie Smartphones oder Tablets nutzbar.

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Amazons Flatrate für den Verleih von Büchern startet nun auch in Deutschland.
© Screenshot: http://youtu.be/RnVNbYdo2FU

Die Amazon E-Book Flatrate Kindle Unlimited ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Nach Aussagen von Amazon Deutschland bietet der Dienst Zugriff auf insgesamt 650.000 E-Books in Amazons Kindle-Format. Davon sind allerdings nur 40.000 Bücher in deutscher Sprache.

Für den Preis von 9,99 Euro im Monat haben Abonnenten die Möglichkeit bis zu zehn elektronische Bücher gleichzeitig auszuleihen. Derzeit können alle Amazon-Kunden das Angebot 30 Tage lang kostenlos testen. Welche Verlage in Deutschland an Kindle Unlimited teilnehmen, hat Amazon noch nicht mitgeteilt, doch aktuelle Bestseller sind anscheinend nicht im Angebot enthalten. Für die Nutzung von Kindle Unlimited ist ein Kindle E-Reader nicht zwingend nötig: Der Dienst ist mittels Kindle-Lese-App auch auf iPads, iPhones, Android-Smartphones sowie Windows-PCs und Macs nutzbar.

Mit der Flatrate für E-Books tritt Amazon in Konkurrenz zu einigen anderen Anbietern ähnlicher Dienste. Skoobe und Readfy bieten bereits für einen monatlichen Pauschalbetrag eine breite Auswahl an Büchern. Allerdings können dort im Vergleich zu Kindle Unlimited nur eine sehr begrenzte Anzahl von digitalen Büchern ausgeliehen werden. Zudem sind die E-Books je nach Anbieter nur auf maximal zwei verschiedenen Endgeräten verfügbar.

E-Book-Flatrate: Kritik an Amazon

Die Initiative "Fairer Buchmarkt" übt harsche Kritik an der E-Book-Flatrate des Online-Händlers und wendet sich in einem offenen Brief an Amazon. Dieser wurde bereits von 2.000 Autoren unterzeichnet und von über 400 weiteren Personen unterstützt. Die Initiative wirft Amazon vor, insbesondere Autoren der Bonnier-Gruppe (Aladin, arsEdition, Berlin Verlag, Carlsen, Hörbuch Hamburg, Piper, Thienemann-Esslinger, Ullstein) anzugreifen und die Verlagsgruppe durch Erpressung zu zwingen, in die neuen Vertragsbedingungen einzuwilligen. 

Der Online-Händler soll demnach Bonnier-Autoren boykottieren und manipuliere Empfehlungslisten zu Lasten der Verlagsgruppe. Auf diesem Weg soll Amazon Autoren und ihre Bücher als Druckmittel nutzen, um mehr Rabatte zu erzwingen. Auch in den USA sprachen sich berühmte Autoren wie Stephen King oder James Patterson in einem offenen Brief gegen Amazon und die E-Book-Flatrate aus. Amazon selbst äußerte sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen.

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