IT-Köpfe
Citrix, HDS, Unify und Pure Storage mit neuen Gesichtern
In der IT-Branche hat sich in Sachen Führungsriege und Personalwechsel so einiges getan. Wir fassen wichtige Neubesetzungen zusammen.

Huber wechselt von CA zu Citrix
Citrix Systems hat einen neuen Leiter für den Großkundenvertrieb: Jürgen Huber verantwortet ab sofort das deutsche Enterprise-Geschäft des Anbieters von Virtualisierungs-, Netzwerk- und Cloud- Technologien. Er berichtet direkt an Dr. Jürgen Müller, Area Vice President Central Europe.
Der diplomierte Verwaltungswissenschaftler verfügt über 20 Jahre Expertise im IT- und Beratungsumfeld. Vor seiner Zeit bei Citrix war er in verschiedenen Führungsfunktionen tätig - unter anderem als Principal bei KPMG/BearingPoint und als Sales District Manager bei EMC Deutschland. Zuletzt war der 48-Jährige Senior Director Sales bei CA Technologies Deutschland.
"Um unsere Partner im Markt bestmöglich zu unterstützen, haben wir einen ausgewiesenen Kenner des Großkundenvertriebs ins Boot geholt. Jürgen Huber verfügt über wertvolle Erfahrung sowohl innerhalb als auch außerhalb der IT-Branche. Ich bin mir sicher, dass er das Wachstum von Citrix im Enterprise-Bereich erfolgreich vorantreiben wird", sagte Dr. Jürgen Müller.
Eric Wenig ist neuer HDS-Chef
Seit Anfang März 2014 hat Hitachi Data Systems mit Eric Wenig einen neuen Geschäftsführer. Der erfahrene Manager übernahm die Position von seinem Vorgänger Michael Heitz, der HDS in den vergangenen drei Jahren als Vice President und General Manager geleitet hatte. Heitz verantwortet künftig das Partnergeschäft von HDS auf weltweiter Ebene. Wenig trifft auf ein gut aufgestelltes Unternehmen: HDS verzeichnet inDeutschland seit vielen Jahren eine positive Entwicklung.
Eric Wenig verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im IT-Markt. Zuletzt war er bei Hewlett Packard (HP) tätig, wo er unter anderem den Geschäftsbereich Enterprise, Servers, Storage and Networking verantwortete. Zuvor hatte er leitende Positionen in den Bereichen strategische Allianzen sowie im Channel-Umfeld bei verschiedenen namhaften internationalen Unternehmen bekleidet. Zu den künftigen Aufgaben Wenigs zählt insbesondere der weitere Ausbau des lösungsorientierten Geschäfts.
Hurley leitet Unify-Marketing
Unify, ehemals Siemens Enterprise Communications, hat Bill Hurley zum Chief Marketing Officer ernannt. Der Start von Hurley markiert einen weiteren wichtigen Schritt des Unternehmens im Prozess, seine Go-To-Market-Strategie neu auszurichten. Bill Hurley berichtet direkt an Dean Douglas, CEO von Unify. In seiner Position ist er für das gesamte weltweite Marketing und das Kundenerlebnis der Marke Unify verantwortlich.
Bill Hurley wechselt von der Westcon Group, einem Value- Added-Distributor für Unified Communications-, Netzwerk- und Sicherheitslösungen sowie für entsprechende Serviceleistungen, zu Unify. Hier war er als CTO tätig. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Bill Hurley mit führenden, globalen Marken wie ATT Wireless, ExxonMobil und Ford Motor zusammen. Darüber hinaus hatte er bei diversen Unternehmen wie Mercedes-Benz USA und der Peppers & Rogers Group Führungspositionen inne und verfügt über umfangreiche Erfahrung im CRM-Bereich.
Pure Storage verstärkt Präsenz
Pure Storage, Anbieter von All-Flash-Storage-Arrays für den Unternehmenseinsatz, hat im Rahmen des Ausbaus der Geschäftsführung in der EMEA-Region Carlo Wolf zum Regional Director of Central EMEA ernannt. Wolf steuert damit ab sofort die jüngst intensivierten Aktivitäten des Unternehmens in Zentraleuropa vom Standort München aus.
Carlo Wolf ist bereits seit mehr als 25 Jahren in der IT-Branche aktiv. Er war unter anderem 18 Jahre bei Cisco, wo er zuletzt drei Jahre als Geschäftsführer für Cisco in Deutschland verantwortlich war. Wolf bringt damit viel Erfahrung in Technologieunternehmen mit hohem Wachstum zu Pure Storage.
Der All-Flash-Pionier für Enterprise Storage steht für den universellen Einsatz der Flash-Technologie im Datencenter. Verglichen mit herkömmlichen Speicherplatten sind die FlashArrays von Pure Storage zehn Mal schneller und haben einen zehn Mal geringeren Platz- und Energiebedarf. Dabei verursachen sie weniger Kosten pro gespeichertem Gigabyte als traditionelle Hochleistungs-Speicherplatten.



